Eigeninitiative in der Buckligen Welt gab „Wasser marsch“
Ausgetrocknete Brunnen, leere Schotterteiche und Badeseen und versiegte Quellen: Der Klimawandel und die Trockenheit haben massive Auswirkungen auf die Wasserversorgung – speziell in Teilen Ostösterreich.
Während Experten wegen der prekären Lage zu überregionalen Versorgungslösungen raten, ist man in der Buckligen Welt schon einen Schritt weiter. In zweijähriger Planungs- und Bauzeit haben sich neun Gemeinden mit knapp 15.000 Bürgern und einer Gesamtfläche von 274 km2 zu einer Trinkwasser-Versorgungsregion zusammen geschlossen. Eine 73 Kilometer lange, neu verlegte Druckleitung sorgt dafür, dass in Zukunft 4.200 Häusern und 5.700 Haushalten nie wieder das Trinkwasser ausgeht.
Die besondere Topografie der Buckligen Welt stellt die Region gerade in Trockenperioden vor große Herausforderungen. „Wie uns Geologen bescheinigen, hat der Boden keine Speicherwirkung. Das Wasser versiegt und rinnt unterirdisch rasch weg. Dadurch sind speziell im Sommer viele Quellen trocken“, erklären der Projektverantwortliche Josef Freiler, ÖVP-Landtagsabgeordneter Franz Rennhofer und Regionsobmann Friedrich Trimmel.
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