Wasser ist wichtiger Standortfaktor in NÖ
Kooperation am Lunzer See: v.l. Berhard Ebner (ecoplus), Peter Strauss (Bundesamt Wasserwirtschaft), Professorin Gabriele Weigelhofer (Wassercluster), Claus Zeppenzauer (Ecoplus), Klaus Nagelhofer (Technopol Wieselburg)
Längst hat Niederösterreichs Wirtschaftsagentur Ecoplus das Wasser als einen der wichtigsten Standortfaktoren im Land erkannt. Das im Wassercluster Lunz gesammelte Forschungswissen um die Einflüsse des Klimawandels auf den Wasserhaushalt ist von hohem Wert. Wissen, das bei einer Vielzahl von Projekten, die Eecoplus heuer zum Schwerpunktthema Wasser plant, von großem Wert sein kann.
"Wasser ist ein entscheidender Standortfaktor, weil eine verlässliche Versorgung in hoher Qualität die Basis für Bevölkerung, Unternehmen und Gemeinde bildet", sagte Ecoplus-Prokurist Claus Zeppelzauer bei der Präsentation der heurigen Aktivitäten des Wasserclusters Lunz. Längst habe man in den von der Wirtschaftsagentur in NÖ betriebenen vier Clustern und vier Technopolen sowie in den 16 Wirtschaftsparks das Wassermanagement zur Priorität erklärt – in allen Stützpunkten beschäftige man sich heuer in irgendeiner Form mit Wasser, kündigte Zeppelzauer an.
Podcast
Weiters will Ecoplus mit einem in Eigenregie produzierten Podcast "One Water" breites Bewusstsein fördern. 13 Folgen, unter anderem mit Schauspielerin Ursula Strauß als Sprecherin, wurden bereits produziert. Bei der "Langen Nacht der Forschung" am 24. April wird Wasser in mehreren Stationen im Fokus stehen.
So auch am Wassercluster in Lunz und am Stützpunkt des Bundesamts für Wasserwirtschaft in Petzenkirchen. Mit diesen Partnern forscht der Ecoplus Technopol Wieselburg in Bereichen der Bioenergie, Wasserwirtschaft sowie Lebensmittel- und Agrartechnologie. Eine Großveranstaltung zum Titel "One Water" ist in Wieselburg für den 21. Oktober angesetzt.
Forschungsprojekte
Generell laufen in den Ecoplus-Clustern eine Vielzahl von Forschungsprojekten, etwa zum Regenwasser-Management, zur Virologie oder zu mobilen Wasseraufbereitungsanlagen in Krisengebieten, berichtet Zeppelzauer.
Europaprojekt
Auch auf europäischer Ebene ist Ecoplus in Sachen Wasser wissenschaftlich aktiv. Mit anderen Landesinstitutionen, wie der ENU, der nö. Umweltabteilung oder der Plattform Natur im Garten arbeitet man im Projekt "Arcadia" zum Thema Wassermanagement und Klimaerwärmung mit anderen EU-Ländern zusammen.
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