Von Schwalbennes­tern bis Haifischflos­sen

Der Facettenreichtum der chinesische Küche in einem Standardwerk. Rezepttipps: Gebratene Nudeln, Schweinefleisch süß-sauer und Mandel-"Tofu".


Mit chinesischer Küche werden in unseren Breitengraden meist Adjektive wie kompliziert, zeitraubend oder unverständlich assoziiert. Dabei kommt es lediglich auf die richtige Ausstattung, authentische Zutaten – die man heutzutage bereits in jedem Asien-Supermarkt bekommt – ein wenig Übung sowie eine klare Erklärung und dem exotischen Kochvergnügen steht nichts mehr im Wege. Gerade letzteres, nämlich eine verständliche, einfache Erklärung wird mit Yan-Kit So’s "Chinesisch kochen" gewährleistet.

Chinesisch sprechen ist recht schwer, chinesisch kochen nun nicht mehr!

Dies könnte wohl der Leitsatz des Buches sein. Und nicht nur die Stäbchen-Frage wird geklärt. Neben 150 authentischen Originalrezepten wird allem, was mit chinesischer Ess- und Kochkultur zu tun hat auf den Grund gegangen. Tischkultur, Warenkunde, Küchenschule, Schneidetechniken und regionale Menüvorschläge finden genauso Platz wie Spezialrezepte und der erklärende Glossar. Dieses Buch ermöglicht ein tiefes Eintauchen in die chinesische Küche. So erfährt man unter anderem, dass in der chinesischen Küche Schwalbennester und Haifischflossen durchaus übliche Zutaten sind – gewöhnungsbedürftig aber interessant.

Yan-Kit So
Chinesisch kochen
Die besten Originalrezepte
Aus dem Englischen von Sim Siok Mei
Dorling Kindersley Verlag
260 Seiten, 20,60 €

Vergessen Sie also die Glutamat lastige Küche mancher hiesigen Asia-Restaurants und probieren Sie’s doch einfach selber aus. Rezepttipps dazu gibt’s unter folgenden Links.

(kurier) Erstellt am
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