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Ötscher-Basis: Vierjährige stürzt zehn Meter tief

Eine vierjährige Deutsche stürzte am 29. Juli auf Wanderweg 622 rund zehn Meter ab und wurde leicht verletzt geborgen.
Ein gelber Rettungshubschrauber mit österreichischer Flagge am Heck fliegt vor blauem Himmel.

Ein Wanderausflug einer deutschen Familie endete am Dienstagnachmittag, dem 29. Juli 2026, mit einem dramatischen Unfall im Bezirk Lilienfeld. Auf dem Wanderweg 622 in Richtung Ötscher-Basis stürzte eine vierjährige Tochter der Gruppe rund zehn Meter einen steilen Abhang hinab und kam im Bachbett unterhalb des Weges zum Liegen. Das Kind wurde mit dem Rettungshubschrauber geborgen und in ein Krankenhaus geflogen.

Gefährlicher Moment auf dem Holzsteg

Die fünfköpfige Familie war gegen 15.00 Uhr dabei, einen Holzsteg auf dem Wanderweg zu queren, als es zu dem Unglück kam. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte sich das vierjährige Mädchen gegen die talseitig montierten Sicherheitsstahlseile des Stegs gelehnt haben. 

Dabei geriet es mit einem Fuß über die Kante – und stürzte daraufhin rund zehn Meter den steilen Abhang in die Tiefe, wo es schließlich im Bachbett zum Liegen kam.

Rettungshubschrauber Christophorus 3 im Einsatz

Das Mädchen wurde mittels Taubergung durch den Rettungshubschrauber Christophorus 3 aus dem Bachbett geborgen. Anschließend wurde es zur weiteren medizinischen Abklärung in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Laut Polizei dürfte das Kind bei dem Unfall Verletzungen leichten Grades erlitten haben.

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