Das St. Pöltner Veranstaltungszentrum VAZ punktete in diesem Jahr vor allem mit Großveranstaltungen und Messen

© Vaz

St. Pölten
11/15/2013

VAZ St. Pölten: Höhen und Tiefen im Jahr 2013

Noch nie gab es im VAZ mehr Veranstaltungen pro Jahr. Wermutstropfen bleibt das Beatpatrol-Festival.

von Julia Schrenk

320 Veranstaltungstage verzeichnet das St. Pöltner Veranstaltungszentrum VAZ in diesem Jahr. Das sind so viele, wie noch nie zuvor. Die Auf- und Abbautage sind da noch nicht miteingerechnet. Dann wäre es mehr als 500 pro Jahr. „Das ist eine sehr gute Entwicklung“, sagt VAZ-Chef René Voak. „Als wir das Veranstaltungszentrum übernommen haben, wurden pro Jahr gerade einmal 82 Events veranstaltet.“ Seit mittlerweile zwölf Jahren betreibt die NXP Veranstaltungsbetriebs GmbH das St. Pöltner VAZ. Und laut Voak läuft es gut. Trotz der langwierigen Umbauarbeiten.

2013 besonders gut gelaufen sind laut Voak Großveranstaltungen wie das Freuqency-Festival. Aber, das vergangene Jahr sei auch eines der Messen gewesen. „Obwohl wir nicht zu den 1-A-Adressen gehören, was die Veranstaltung von Messen betrifft, konnten wir uns in den Nischen gut etablieren“, meint der VAZ-Chef. Etwa die WISA, die Messe für Bauen und Wohnen oder die Berufsinformationsmesse seien erfolgreich gewesen. Insgesamt 17 Messen richtete das VAZ im Jahr 2013 aus.

„Ausgeglichene Bilanz“

Das war auch dringend notwendig, denn eines der größten Events des VAZ, das Beatpatrol-Festival, fiel heuer sprichwörtlich ins Wasser. Wegen des beginnenden Hochwassers blieben viele Besucher dem Festival fern. „Da müssen wir leider einen sechsstelligen Minusbetrag verkraften“, sagt René Voak. „Wie man sieht, war 2013 ein Jahr mit allen Höhen un Tiefen, die es gibt.“ Vorbei ist das Jahr freilich noch nicht. Bis Ende Dezember stehen noch knapp 40 Veranstaltungen auf dem Programm. Kommendes Wochenende erwartet die Besucher etwa wieder die legendäre Bodybuilding-WM.

Highlight in diesem Monat ist außerdem die Premiere des „Mittelalterspektaktels“. Auf 10.000 wird ein Mittelaltermarkt mit Gauklern errichtet. „Und weil wir wissen, dass Mittelalter und Metal gut zusammenpassen, haben wir zum Fest auch Bands eingeladen“, erklärt Voak. Nach dem Schlendern auf dem Markt darf dann (gerne auch in Mittelalter-Kluft) zu Songs von „Subway to Sally“ gerockt werden. „Es war ein ausgeglichenes Jahr für uns“, sagt René Voak. „Und im Gegensatz zu vielen anderen, werden wir heuer auch ausgeglichen bilanzieren.“

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