Tullner Aubad bekommt Padelhalle und neue Duschen
So soll es aussehen: Die neuen Outdoor-Plätze mit der multifunktionalen Padel-Halle im Hintergrund.
Zusammenfassung
In einer Public-Private-Partnership fällt noch im Frühjahr der Startschuss für eine deutliche Aufwertung des gesamten Freizeitareals Aubad. Neben weiteren Outdoor-Padelplätzen entstehen eine multifunktionale Padel-Halle, ein 3x3-Basketball-Court und zeitgemäße sanitäre Einrichtungen.
Padel gehört zu den weltweit am schnellsten wachsenden Sportarten, eine Entwicklung, die auch in Tulln deutlich spürbar ist. Bereits im Juni 2021 eröffneten Bettina und Miguel Klein gemeinsam mit Christian Ohrfandl in unmittelbarer Nachbarschaft von Aubad und Donaupark Camping Tulln unter dem Namen „Padel Tulln“ die ersten drei Outdoor-Plätze in der Umgebung. Jetzt setzen sie in enger Abstimmung mit der Stadtgemeinde Tulln den nächsten Schritt. Die dazu notwendigen Beschlüsse sollen in der Gemeinderatssitzung am 24. März gefasst werden.
Multifunktionale Padel-Halle
Vis-à-vis der bestehenden Anlage von Padel Tulln sollen drei weitere Outdoor-Plätze entstehen und bereits in diesem Sommer bespielbar sein. Am Samstag, 4. Juli, werden „5 Jahre Padel Tulln“ und gleichzeitig die Eröffnung der Erweiterung gefeiert. Einer der Plätze wird als Centercourt mit Tribünen ausgeführt, der dann auch für internationale Turniere geeignet ist.
Anschließend an diese neuen Plätze soll später auch eine Padel-Halle (mit vier Courts) entstehen. Diese Halle wird auch Platz für weitere Indoor-Sportarten bieten, z.B. für den Tischtennisverein Tulln. An der Außenseite der Halle wird eine Kletterwand angebracht. Weiters sollen im Außenbereich eine Boulder-Insel, Tischtennis-Tische und ein 3x3-Basketball-Platz errichtet werden.
Moderne Sanitäreinrichtungen mit Warmwasser
Eine wichtige weitere Neuerung: In der Halle werden zeitgemäße Sanitäreinrichtungen untergebracht, die dann exklusiv für Aubad-Besucherinnen und -Besucher zugänglich sind. Das gesamte Projekt ist auf naturnahe Bauweise und möglichst geringe Bodenversiegelung ausgerichtet. Die Plätze im Außenbereich werden versickerungsoffen gebaut.
Die knapp 1.800 Quadratmeter große Halle wird unter Verwendung von Holzelementen errichtet und über ein begrüntes Dach verfügen. Sie soll im Idealfall im Frühling 2027 eröffnet werden. Die benötigte Fläche wird von der Stadtgemeinde Tulln an die privaten Betreiber verpachtet. Der Padel-Bereich wird vom Freizeit-Areal „herausgenommen“ und mit einem Zaun sichtbar abgetrennt.
Präsentieren den Plan für die Erweiterung von „Padel Tulln“: Vizebürgermeister Wolfgang Mayrhofer (ÖVP), die Errichter und Betreiber Christian Ohrfandl, Miguel und Bettina Klein sowie Stadtrat Andreas Bors (FPÖ).
„Es freut mich, dass es uns hier gemeinsam gelungen ist, eine sinnvolle, moderne und ökologisch zeitgemäße Erweiterung unseres bestehenden Freizeitareals auf die Beine zu stellen“, sagt Planungsstadtrat und Vizebürgermeister Wolfgang Mayrhofer. Schließlich befinden sich neben Aubad, Campingplatz und TC Tulln auch die Sporthalle beim Bundesschulzentrum, BMX-Bahn, Eislaufplatz und DonauSplash in der Nachbarschaft von Padel Tulln.
„Als für das Aubad zuständiger Stadtrat begrüße ich dieses Projekt ausdrücklich. Mit der geplanten Erweiterung wird das gesamte Freizeitareal Aubad noch attraktiver und vielseitiger gestaltet. Das ist eine sinnvolle Weiterentwicklung für die Freizeitqualität und für die Attraktivität unserer Stadt. Davon werden sowohl die Tullner Bevölkerung als auch unsere Gäste profitieren“, betont Stadtrat für Freizeitbetriebe und Tourismus Andreas Bors.
Größter Padel-Standort in Niederösterreich
„Durch die Erweiterung zum größten Padel-Standort in Niederösterreich, und zu einem der größten in Österreich, wird die Stadt Tulln mit diesem Projekt das attraktivste Sportzentrum mit Schwerpunkt Padel haben. Davon sind wir überzeugt“, versichert Miguel Klein. Als Errichter und Betreiber der Padel Tulln-Anlage befasst er sich gemeinsam mit seiner Frau Bettina und Christian Ohrfandl seit über 2 Jahren mit der Planung für dieses Projekt.
Sollte der Padel-Trend eines Tages massiv abflauen, ist die Stadtgemeinde Tulln weitgehend abgesichert. Für den Fall, dass sich keine entsprechende Nachnutzung für die Halle findet, könnte sie auch die Herstellung des ursprünglichen Zustandes einfordern – die Entscheidung liegt dann bei der Stadt als Grundverpächterin.
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