Feuerwehr in NÖ rettete zwei Stiere aus Güllegraben
Verschmutzt aber gerettet: Zusammen mit den Besitzern retteten die Feuerwehrleute die beiden Stiere.
Eine Großtierrettung mit zwei ausgewachsenen Stieren im Alarmtext, das flößt jedem Feuerwehrmann Respekt ein: Bei Krenstetten in der Gemeinde Aschbach (Bezirk Amstetten) wurde die örtliche Feuerwehr am gestrigen Sonntag zu einer derartigen Tierrettung gerufen.
Schwierige Rettungsaktion für eingebrochene Stiere.
Die beiden etliche hundert Kilo schweren Bröckerl waren durch einen Spaltenboden eingebrochen und bis zum Hals im Güllegraben gesteckt. Zehn Mitglieder der Feuerwehr Krenstetten waren zu der heiklen Rettungsmission angerückt.
Teleskoplader
Mithilfe eines Teleskopladers wurden zunächst die schweren Teile des beschädigten Spaltenbodens entfernt. Unter schweißtreibendem Einsatz unter höchst unangenehmen Umständen gelang es schließlich, beide etwa 750 Kilo schweren Tiere behutsam aus der Grube zu heben.
Die beiden Rinder blieben bei ihrer Rettungsaktion zum Glück ruhig. Nach dreistündiger Schwerstarbeit standen die beiden zwar stark verschmutzten, aber sonst unverletzten Rinder dann wieder im Ersatzstall.
Stiere ertrugen Rettungsaktion sehr gefasst.
Für die Feuerwehrleute, die sich über die gelungene Tierrettung freuen durften, standen noch recht aufwendige Reinigungsarbeiten im Feuerwehrhaus an.
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