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Wie entsteht Talwind und wissen Sie eigentlich was sich in der Troposphäre abspielt?

Talwind

Als Talwind bezeichnet man eine talaufwärts gerichtete Luftströmung. Sie bildet sich tagsüber in bergigen Gebieten bei ungestörtem Strahlungswetter, wenn sich das Gestein durch die Sonneneinstrahlung erwärmt hat.

Tau

Wassertröpfchen, die sich durch Kondensation infolge Abkühlung durch nächtliche Ausstrahlung an Gegenständen in Bodennähe bilden.

Taupunkt

Der Taupunkt ist die Temperatur auf die die Luft (adiabatisch = ohne Energiezu- und abfuhr) abgekühlt werden muss, damit sie kondensiert.

Temperatur

Wärmezustand der Luft bzw. des Bodens. Sie ist vor allem vom Sonnenstand, Ortshöhe, Luftströmungen und -feuchtigkeit sowie von der physikalischen Oberflächenbeschaffenheit abhängig. Die mittlere Lufttemperatur an der gesamten Erdoberfläche beträgt 14,3 Grad Celsius. Extremwerte der Lufttemperatur in 2 Metern Höhe über dem Erdboden wurden am 13.9.1922 in Azizia, Tripolis gemessen mit 57,7 Grad Celsius und am 24.8.1960 auf der russischen Antarktis-Station Wostok mit minus 88,3 Grad Celsius.

Temperatursinn

Fähigkeit zur Wahrnehmung von Temperaturunterschieden. Er warnt vor zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen und führt zum Aufsuchen der für den Stoffwechselablauf geeignetsten Temperatur, dem Temperatur-Optimum. Er liegt z. B. für den mitteleuropäischen Menschen bei 21 Grad Celsius bei gleichzeitiger relativer Feuchte von 60 Prozent.

Temperatursumme

Ein Begriff in der Klimatologie, der als Maß für die Intensität einer Erscheinung genommen wird. Beispielsweise ist die Kältesumme die Summe aller negativen Tagesmitteltemperaturen. Sie ist das Maß für die Strenge eines Winters. Das Gegenteil dazu ist die Wärmesumme.

Thermik

Ein in der Segelfliegerei üblicher Ausdruck für das Aufsteigen von warmer Luft und die damit verbundenen Aufwinde. Als Wind-Thermik wird der Aufwind in den Bergen bezeichnet. Thermik ist für den Segelflug von wesentlicher Bedeutung, da die Vertikalbewegung das motorlose Fliegen über größere Strecken ermöglicht.

Thermosphäre

Sie umfasst den größten Teil der Atmosphäre (80 bis 480 Kilometer Höhe). In ihr werden die Luftmoleküle durch die aus dem All auftreffende kurzwellige Strahlung aufgeladen. Durch diesen Prozess entsteht Wärme. Daher nimmt in der Thermosphäre die Temperatur mit der Höhe wieder zu, bis sie etwa 1000 Grad erreicht.

Tiefdruckgebiet

Gebiet, in dem der Luftdruck niedriger ist als in der Umgebung. In der Darstellung auf der Wetterkarte ist es durch Isobaren umschlossen. Ein Tiefdruckgebiet ist eine sehr wetterwirksame Erscheinung mit einem ausgeprägten Frontensystem.

Tornado

Tritt als verheerender Wirbelsturm in Nordamerika auf. Wenngleich seine höchsten Geschwindigkeiten nicht messbar sind, weil die Messgeräte ausnahmslos zerstört werden, so lassen doch die dabei angerichteten Verwüstungen vermuten, dass in einem Tornado Windgeschwindigkeiten von 300 bis 1000 Kilometern pro Stunde auftreten können.

Tornado Alley

Obwohl Tornados nur in Amerika mit besonderer Stärke auftreten, gibt es auch dort Gebiete, in denen sie häufiger auftreten. Am häufigsten wird das sog. Tornado Alley im mittleren Westen der USA heimgesucht. Über den Great Plains sind die Bedingungen für die Entstehung dieser Wirbelstürme besonders günstig.

Tropen (A-Klimate)

Die Tropen sind das Treibhaus am Äquator. Gleichmäßig hohe Temperaturen und ausgiebige Regenfälle sorgen für eine üppige Vegetation, schwere Gewitter sind hier an der Tagesordnung. In den Tropen herrscht ein sogenanntes "Tageszeitenklima". Die Unterschiede zwischen Tag und Nacht sind hier größer als zwischen den einzelnen Jahreszeiten.

Troposphäre

Das ist der unterste Bereich der Atmosphäre. Sie reicht über Mitteleuropa bis ca. 12 Kilometer Höhe. In der Troposphäre spielt sich praktisch das gesamte sichtbare Wettergeschehen ab. Man unterteilt sie in die Grundschicht (0 bis 1 Kilometer Höhe), in die Konvektionsschicht (1 bis 8 Kilometer Höhe) und die Tropopausenschicht (8 bis 12 Kilometer Höhe).

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011