Schöffensenat sprach 57-Jährigen nicht rechtskräftig schuldig

© Johannes Weichhart

Chronik Niederösterreich
07/30/2020

NÖ: Stieftöchter und 5-jährige Enkelin sexuell missbraucht

Acht Jahre Haft für 57-Jährigen, aber noch nicht rechtskräftig

von Sophie Seeböck

Prozess. Schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen, sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen, sowie Nötigung – all diese Vorwürfe wurden einem 57-Jährigen aus dem Bezirk Scheibbs zu Lasten gelegt.

Über Jahre hinweg soll der Mostviertler, der durch eine schwere körperliche Behinderung beeinträchtig ist, die Töchter seiner Lebensgefährtin bedrängt und sexuell missbraucht haben. Während eine Tochter zum Tatzeitpunkt schon volljährig gewesen sei, habe er sich an deren jüngerer Schwester schon ab dem elften Lebensjahr häufiger vergriffen. Nachts sei er in das Zimmer des Mädchens gekommen, hätte ihr unters Nachtgewand gegriffen und sie mit den Worten „Du willst es ja auch“ missbraucht. Auch an seiner zum Tatzeitpunkt fünf Jahre alten Stiefenkelin soll sich der Mann vergriffen haben.

Im Verfahren bestritt der nicht vorbestrafte Angeklagte alle Vorwürfe, solche Übergriffe hätten nicht stattgefunden. Nach der Einvernahme zahlreicher Zeugen sprach das Schöffengericht den Angeklagten in allen Punkten schuldig. Acht Jahre Haft drohen dem 57-Jährigen, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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