Startwochenende: 3.300 sahen Landesausstellung in Mauer bereits
Partner und Produzenten aus der Region präsentierten sich beim Eröffnungsfest.
Im großen Festzelt feierte die Region Moststraße am Wochenende die Eröffnung der Landesausstellung im Landesklinikum Mauer. Tausende feierten mit, konkret 3.300 von ihnen nutzten auch schon am Eröffnungswochenende die Möglichkeit für den Besuch der Ausstellung „Wenn die Welt Kopf steht“ im prachtvoll sanierten Direktionsgebäude des Klinikums.
Landeshauptfrau Mikl-Leitner beim ersten Ausstellungsbesuch.
Nach dem Festakt zur Eröffnung am Freitag herrschte auch am Samstag reger Betrieb im Festzelt neben dem Klinikareal. Die touristischen Regionspartner der Landesausstellung, die Obstproduzentengruppen oder auch die Führungskräfte der Landesschau und des Klinikums informierten das zahlreich erschienene Publikum über Zusatzangebote, feine Produkte oder die Abläufe im Klinikum. Die medizinische Betreuung wird auch während der gesamten Ausstellungszeit in vollem Umfang aufrecht gehalten.
Auch die großen Begleitprojekte zur Landesschau, wie die Ybbs-Ausstellung im Schloss Ulmerfeld, der Erlebnisgarten Starkl in Aschbach oder die Ausstellung „Codename: Spielwarenfabrik“ in St. Valentin sowie die Birnenerlebniswelt und der Indoorspielplatz beim Tierpark Haag wurden präsentiert.
Folklore, Musik, Geselligkeit und natürlich Kulinarik kamen Samstag und Sonntag nicht zu kurz. Samstagnachmittag lieferten zahlreiche Musikgruppen aus den verschiedenen Moststraßengemeinden und den Musikschulen ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm. Der Musikverein Mauer-Öhling spielte am Sonntag zu einem zünftigen Radiofrühschoppen auf.
„Mit mehr als 3.300 Besucherinnen und Besuchern können wir schon jetzt von einem großen Erfolg für die Region und ganz Niederösterreich sprechen“, zeigte sich Landeshauptfrau und Kulturverantwortliche Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) optimistisch für einen guten Ausstellungsverlauf nach dem Eröffnungswochenende.
Kultur baut Brücken
Zugleich betonte Mikl-Leitner, dass es mit der Landesausstellung gelungen sei, „ein Projekt auf die Beine zu stellen, das weit über die Region hinausstrahlt“. Besonders hob sie hervor, dass „Kultur hier Brücken baut - zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Medizin und Gesellschaft“.
Die Landeshauptfrau unterstrich in einer Aussendung zudem, es sei nicht nur mutig, sondern auch notwendig, sich dem Thema psychische Gesundheit zu stellen: „Wir müssen vom Wegschauen zum Hinschauen kommen und ich bin überzeugt, diese Landesausstellung schafft mehr Offenheit für ein neues Miteinander.“
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