© Bioblo Spielwaren GmbH

Chronik Niederösterreich
03/20/2020

Spielzeug-Innovation: „Cooler als Holz, besser als Plastik“

Eine Idee aus Niederösterreich zu einem besonderen Baustein erobert den Spielzeugmarkt.

von Theresa Bittermann

„Wir wollten etwas machen, das cooler als Holz und besser als Plastik ist“, beschreibt der 41-jährige Tullner Stefan Friedrich die Anfänge des Spielzeugunternehmens. „Bioblo“ ist ein Baustein, der fast zur Hälfte aus Holz besteht. Komplettiert wird das Gemisch mit Kunststoff – aus recycelten Plastikbechern. „Wir verwenden dafür Mehrwegbecher von Festivals. Nachdem die bis zu 60-mal gewaschen und wiederverwendet wurden, kommen sie in unseren Baustein“, sagt Friedrich.

Besonderes Design

Auch das Design ist einprägsam: Der Baustein hat Bienenwabenform. Blau, grün, rot – alle Farben sind dabei. Beim Bauen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Einmal hat man sich quasi den Turmbau zu Babel vorgenommen: „Aus 30.000 Steinen ist dabei ein fast drei Meter hoher Turm entstanden“, erinnert sich Friedrich.

Die Idee zu dem Holzbaustein kommt von dem 45-jährigen St. Pöltner Hannes Frech. Frech ist selbst Materialforscher. Für seine Tochter hat er an einem Spielzeug gefeilt, das sich von anderen Angeboten abhebt und über das herkömmliche Holzspielzeug hinausgeht. Die Idee sei dann einige Zeit in der Schublade gelegen. 2014 haben Frech und Friedrich sich dann bei einem anderen Projekt kennengelernt. „Hannes hatte die Idee, ich komme aus dem Marketing und gemeinsam haben wir Bioblo dann ins Rollen gebracht“, erzählt Friedrich. Der 48-jährige Art Director Dietmar Kriel aus Perchtoldsdorf macht das Unternehmer-Trio komplett.

Japan, Korea und USA

Vertrieben wird „Bioblo“ über den eigenen Web-Shop und europaweit über den Vertriebspartner Piatnik. Sogar in den USA, Japan und Korea hat der Holzbaustein schon Fuß gefasst am Spielemarkt. Und damit noch nicht genug: Die Liste, was noch folgen wird, ist lang, versprach Friedrich. „Es gibt keinen Grund, warum nicht jedes Kind der Welt mit Bioblo spielen sollte“, sagt der Ideengeber Frech. Im März präsentiert das niederösterreichische Trio die Idee auch bei „2 Minuten – 2 Millionen“.

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