Chronik | Niederösterreich
05.12.2011

Schulzentrum Krems erneut geprüft

Rechtzeitig bevor die Ferien zu Ende gehen, bestätigt ein Gutachten das Fehlen gesundheitsschädlicher Belastungen im Schulzentrum Krems.

Eltern können ihre Kinder guten Gewissens nach den Ferien in das Kremser Schulzentrum schicken: Auch ein von der Staatsanwaltschaft Krems in Auftrag gegebenes Gutachten über die Raumluft hat nun ergeben, dass keine Belastungen nachweisbar sind.

Wie berichtet, hatten nach dem Einzug in das neu errichtete Gebäude nach den Semesterferien im Februar zahlreiche Lehrer und auch Kinder über Gesundheitsprobleme geklagt und auch Hilfe bei Ärzten gesucht (siehe Hintergrund). Die hatten wegen der auffälligen Häufung von Kopfschmerzen, Erschöpfungszuständen, Hautrötungen und Atemproblemen einen Zusammenhang mit dem Schulzentrum vermutet, den Kremser Amtsarzt informiert und zum Handeln aufgefordert. Der hatte - auch weil es Klagen über Geruchsprobleme wegen einer auch nach Monaten noch nicht fertig eingestellten Lüftungsanlage gab - unter anderem kräftiges Lüften angeordnet.

Etwas später hatte die Stadt Krems ein eigenes Gutachten erstellen lassen, das gute Luftqualität bescheinigte. In den Sommerferien ist nun bei der Staatsanwaltschaft Krems eine anonyme Anzeige eingelangt. Die hat die Staatsanwaltschaft veranlasst, polizeiliche Erhebungen in Auftrag zu geben, die die Umweltspezialisten des Landeskriminalamtes übernahmen. Die Beamten sind derzeit damit beschäftigt, damals Betroffene zu befragen.

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