Schnellere Hilfe im Ernstfall: "First Responder" für Mödling

Fünf Personen stehen neben einem Rettungsfahrzeug
Vier ausgebildete Sanitäter unterstützen das Rote Kreuz, um bei Notfällen rascher am Einsatzort sein zu können.

Vier sogenannte „First Responder“ sind ab sofort in Mödling als Unterstützung für den Rettungsdienst im Einsatz. Die Stadtgemeinde finanziert das notwendige Material - Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Sauerstoff sowie Handfunkgeräte und Kohlenmonoxid-Warner zum Eigenschutz.

Bürgermeisterin Silvia Drechsler, Stadtrat Tim Pöchacker, Initiator des Projektes und selbst als Notfallsanitäter in Mödling im Einsatz, sowie die Gemeindebediensteten Klaus Pilz (Facility) und Christian Borek (Defi-Verantwortlicher) gaben dazu nun den Startschuss gemeinsam mit Vertretern des Roten Kreuzes.

„Ziel des Systems ist die wesentliche Verkürzung der Zeitspanne bis zum Eintreffen qualifizierter medizinischer Hilfe, um dadurch die Überlebens-Wahrscheinlichkeit und Heilungschancen betroffener Patientinnen und Patienten signifikant zu erhöhen", so Drechsler. 

Und Pöchhacker weiß: "Auch die Verantwortlichen des Roten Kreuzes sehen trotz guter Reaktionszeit für die Größe des Mödlinger Stadtgebietes große Vorteile im zusätzlichen Einsatz der First Responder.“

"Weitere Projekte geplant"

Es handelt sich dabei um speziell ausgebildete Rettungs- bzw. Notfallsanitäter, die bei potenziell lebensbedrohlichen Notfällen durch die Rettungsleitstelle zusätzlich alarmiert werden.

"Die Installierung des First Responder-Systems stellt zudem eine wichtige Ergänzung zu den aktuell 28 Standorten von selbsterklärenden Defibrillatoren im Stadtgebiet dar", betont Tim Pöchhacker und kündigt an: „Für die nächsten Jahre haben wir viele Projekte geplant, die die Überlebenschancen bei medizinischen Notfällen in Mödling weiter verbessern sollen."

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