Schillingschatz beim Frühjahrsputz gefunden

Alte Tagebücher, verstaubte Einkoch-Automaten: Immer noch entdecken Menschen Geld in kuriosen Verstecken.

Krems - Es gibt sie noch, die Schillingscheine und -münzen, obwohl in Österreich bereits seit zehn Jahren mit Euro bezahlt wird. Und zwar immer noch beachtlich viele: Alleine die Kremser tauschten gestern beim Eurobus der Nationalbank rund 700.000 Schilling in die aktuelle Währung um.

Immer wieder entdecken Menschen Geld in kuriosen Verstecken: Eine junge Dame machte kürzlich in ihrem ehemaligen Kinderzimmer Ordnung. Das Stöbern in Erinnerungen wurde beim Lesen im alten Tagebuch belohnt: Zwei 100-Schilling-Noten, die zwischen den Seiten lagen, flatterten zu Boden.

Einen kleinen Schatz entdeckte eine Frau vor einigen Wochen beim Frühjahrsputz: Im Keller ihres Hauses stieß sie auf einen völlig verstaubten Einkoch-Automaten. Als sie das Gefäß öffnete, fand sie darin 21.200 Schilling, die darin versteckt waren. Beim Gewinnspiel unterstützten Bürgermeisterin Inge Rinke und Martin Taborsky von der Nationalbank das Eurotour-Team. Die Gewinner erhielten jeweils ein Münz-Set.

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011