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Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
04/17/2021

Online-Shops boomen in der Pandemie: St. Pöltner Firma profitiert davon

Die Firma mstage hat sich auf die Entwicklung von Websites sowie die Beratung und Begleitung ihrer Kunden spezialisiert.

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Im vergangenen Jahr mussten Geschäfte, die nicht die Grundversorgung abdecken, viele Wochen ihre Türen für Kundinnen und Kunden geschlossen halten. Als Folge dessen hat sich der Handel in den virtuellen Raum verlagert.  

Während es aufgrund von Corona in diversen Branchen an Arbeit mangelte, hatte die St. Pöltner E-Commerce Firma "mstage" alle Hände voll zu tun. 

Nachfrage seit Pandemie hoch 

Damit Unternehmen ihre Produkte online vertreiben können, braucht es eine gut funktionierende Website und das sei im Vorjahr besonders gefragt gewesen, weiß Mario Lengauer, Gründer und Geschäftsführer von mstage. 

Das Unternehmen setzt sich aus einem 15-köpfigen Team zusammen. Dessen Ressourcen seien durch die Vielzahl der Bestandskunden ohnehin immer ausgelastet, so Lengauer. Doch während Corona war die Nachfrage nach Entwicklung, Beratung und Nachbetreuung von Online-Websites besonders hoch. „Letztes Jahr hätten wir gut und gerne die doppelte Mannschaft auslasten können“, sagt Lengauer. 

Die Zahl der Neuaufträge sei so weit angestiegen, bis nicht mehr alle Anfragen angenommen werden konnten, ohne dabei qualitative Einbußen zu riskieren, so Lengauer. Insgesamt sei über die Kundenshops der zwei- bis vierfache Umsatz im Vergleich zu klassischen Jahren abgewickelt worden, so Lengauer.

„Spagat“ war nicht immer einfach 

Dennoch habe sich die E-Commerce Agentur um viele vom Lockdown betroffene Unternehmen angenommen und deren Onlineauftritte forciert. Daneben den bestehenden Kundestock zu betreuen, sei nicht immer eine einfache Aufgabe gewesen, so Lengauer. „Dieser Spagat war nicht immer einfach, aber ich bin davon überzeugt, dass wir es gut gelöst haben und ziehe den Hut vor dem Team“, sagt der St. Pöltner Geschäftsführer. 

Umdenken der Händler 

Ein lukratives Geschäft sei das E-Commerce jedoch nicht immer gewesen, denn damals sei den Händlern der Mehrwert vom Online-Verkauf noch nicht bewusst gewesen. „Heute ist das zum Glück anders, Onlineshops wurden als Vertriebskanal verstanden und die Digitalisierung führt durch alle Branchen und Unternehmensgrößen“, sagt Lengauer. 

Die Kundinnen und Kunden stammen vor allem aus Österreich und Deutschland. Das Unternehmen selbst sei in St. Pölten noch nicht sehr bekannt. „Uns kennen sicher mehr Kunden im internationalen Raum als in St. Pölten“, so der Geschäftsführer. 

In Zukunft solle sich das aber ändern. Es gebe gute entsprechende Ausbildungsangebote in der Umgebung. Man biete daher Praktika an und möchte künftig lokale Engagements ausweiten, betont Lengauer.

Von Verena Huber 

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