© EPA/HAYOUNG JEON

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
12/30/2020

Knapp 1.000 neue Schützlinge in St. Pöltner Tierheim

Fast alle Einnahmequellen fielen aus, trotzdem wurden gleich viele Tiere untergebracht und gerettet wie im Vorjahr.

von Sophie Seeböck

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Von der Katze bis zur Schnecke, im Tierheim St. Pölten findet jedes Tier in Nöten Hilfe und Schutz. Obwohl 2020 in vielen Belangen ein Ausnahme-Jahr war, brachte es aber was die tierischen Neuzugänge im Heim angeht kaum Veränderungen zum Vorjahr. Insgesamt fanden heuer nämlich 970 Tiere ein vorübergehendes oder längerfristiges Zuhause im Tierheim der Landeshauptstadt. 

Wildtiere sind größte Bewohner-Gruppe

„Die gleichzeitige Abnahme von 17 unterversorgten und teils schwerkranken Hundewelpen von einem illegalen Transport auf der Autobahn war dabei sicherlich die größte Aufgabe“, resümiert Willi Stiowicek, Obmann des Tierschutzvereines in der Landeshauptstadt. Generell wurden insgesamt 130 Hunde in diesem Jahr aufgenommen, deren umfassende Betreuung bis hin zur gänzlichen Resozialisierung für die Mitarbeiter oft eine große Herausforderung sei. 

Neben insgesamt 260 Katzen, machen den größten Teil der Tierheim-Bewohner die Wildtiere aus. In diesem Jahr sind auch einige besondere neue Bewohner im Heim eingezogen, wie zum Beispiel ein Uhu, Achatschnecken, eine Äskulapnatter, Schwäne, Biber und sogar ein verunfallter Rehbock. 

Spenden für Kalender

Während es bei den Tieren, die betreut werden, kaum Veränderungen zum Vorjahr gab, gab es aber bei den Einnahmen des Tierheims aufgrund des Coronavirus Einbußen zu verkraften. Bei Wegfall nahezu aller Einnahmemöglichkeiten wie Spendenveranstaltungen, den Flohmärkten und dem Weihnachtsmarkt verzeichnete die Tierrettung aber trotzdem fast genauso viele Einsätze wie im Vorjahr nämlich etwa 500. 

Auch ohne große Einnahmen musste das Tierheim aber große Ausgaben stemmen. Betreuung, aber auch vor allem die medizinische Versorgung vieler Tiere des Tierschutzvereins stelle eine riesengroße Herausforderung dar. Beispielsweise wurden im Vorjahr allein für schwere Operationen 10.000 Euro aufgewandt. 

Deshalb bittet der Tierschutzverein um Spenden. Um tierisch in das neue Jahr zu starten, gibt es auch heuer wieder einen eigenen Tierschutz-Kalender, der zum Preis einer freiwilligen Spende ab 10 Euro erworben werden kann. Vor der Linse der Fotografin Gabriele Moser standen wieder die verschiedensten Bewohner des Tierheims. Ergänzt werden die Aufnahmen durch praktische Tipps und Hinweise im Umgang mit Tieren. Mehr Infos

Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG
IBAN: AT52 2025 6000 0002 4208
BIC: SPSPAT21XXX

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