Salz & Pfeffer: Klostergasthaus Thallern

Die Restaurant-Kritik von Florian Holzer aus dem FREIZEIT-Kurier - "frisches, modernes, appetitliches Landgasthaus".


Mit dem Gründungsjahr 1141 gehört das Freigut Thallern zu den ältesten Weingütern der Welt. Zu den besten gehörte es in den vergangenen Jahren nicht mehr unbedingt, weshalb das Stift Heiligenkreuz nun beschloss, das traditionsreiche Freigut an den steirischen Star-Winzer Erich Polz zu verpachten. Der wiederum sofort eine Wein-Kooperation mit den lokalen Größen Alphart und Aumann startete, und das Klostergasthaus - berühmt-berüchtigt für seinen Backhendl-Massenausstoß - an Florian Fritz übergab.

In nur eineinhalb Monaten machte der junge Mödlinger Gastronom nun aus der heruntergekommenen Frittierstube ein frisches, modernes, appetitliches Landgasthaus. Gekocht werden drei Linien: eine einfache Gasthauskarte, eine - Tradition! - mit Schwerpunkt Hendl & Co, und eine, die sich den Top-Produkten der Region widmet. Das Tatar vom Gut Dornau-Saibling auf gebratenen Zucchini zum Beispiel war schon mal sehr gut (9,90 €), das Schopfbratl vom Wienerwald-Jungschwein mit wunderbarem Gabelkraut idealtypisch (15,90 €), und das Backhendl - Freilandhuhn, nach Wunsch mit oder ohne Haut und hier überdies sowieso Pflicht - einfach perfekt (9,95 €). Und erst der Apfelfleck! Vier Biere werden gezapft, der Schwerpunkt der Weinkarte liegt klarerweise in der Thermenregion.

Klostergasthaus Thallern, Gumpoldskirchen, Thallern 2,
Tel: 02236/533 26,
Mo-So 11.30-21.30
www.klostergasthaus-thallern.at

aus: FREIZEIT-Kurier vom 2.5.

Lesen Sie jede Woche in Salz & Pfeffer die Restaurant-Kritiken von Florian Holzer.

Kritiken aus den vergangenen Wochen finden Sie unter folgenden Links:

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?