Ferien ohne Bildschirm: 50 Garten-Ideen gegen Langeweile im Sommer
Gartenbäuerin Pia Eis hat in ihrem Mitmachbuch "Unser Gartensommer 2026" 50 bildschirmfreie Ideen gesammelt, mit denen Kinder in den Ferien beschäftigt werden können.
Bald ist es so weit und die neun Wochen Sommerferien beginnen. Das stellt viele Eltern vor Herausforderungen. Zum einen, weil die Betreuung geregelt werden muss. Pia Eis stellt sich noch eine andere Frage: „Wie beschäftigt man Kinder in neun Wochen Ferien mit möglichst wenig Bildschirmzeit?“
Eis ist Landwirtin und Gartenbäuerin, sie lebt mit ihrer Familie in der Sierndorfer Katastralgemeinde Senning (Bezirk Korneuburg). Sie selbst ist viel draußen in der Natur, am liebsten in ihrem Garten. Sie hat sich einiges überlegt, wie sie die Kinder in den Sommermonaten beschäftigen und von Tablet und Spielekonsole fernhalten will: „Unser Gartensommer 2026“ heißt das Mitmachbuch, das sie selbst geschrieben, gestaltet und verlegt hat.
Schmutzig sein und Spaß haben
Darin finden sich 50 bildschirmfreie Ideen, die ganz einfach umzusetzen sind und Spaß machen. „Man muss nichts kaufen, man hat alles daheim. Die Kinder sollen viel mit den Händen machen, sollen sich schmutzig und gatschig machen - einfach viel spüren“, erklärt die dreifache Mutter.
Pia Eis hat 50 Ideen in einem Buch zusammengefasst, um Kinder in den Ferien zu beschäftigen - ganz ohne Smartphone und Co.
Etwa, ein Picknick im Garten. „Wer macht das schon? Aber man braucht dazu nichts, trotzdem ist es ein Abenteuer“, weiß die Senningerin. Denn wann die Ameisen kommen oder sich der Hund die Wurst holt, weiß man vorher nicht.
Blüten, Blätter und ein Hammer
Eine von Eis Lieblingsaktivitäten sind die Klopfbilder: Die Kinder sammeln Blüten und Blätter - das schult die Feinmotorik -, legen diese zwischen zwei dickere Papierblätter und dann „haust du mit dem Hammer drauf“, schildert die Gartenbäuerin den nächsten Schritt. „Das mach ich oft nur für mich“, sagt sie mit einem Lächeln.
Wolkenschauen und Feengarten bauen
In ihrem 63 Seiten dicken Mitmachbuch ist immer auch Platz, um die Werke oder Bilder davon einzukleben. Über den Sommer soll es befüllt werden. Wie kam Eis, die auch das Buch „Die slow gardening Revolution“ verfasst hat, darauf, aus ihren Beschäftigungsideen ein Buch zu machen? Da muss die Mutter dreier Burschen zwischen 8 und 14 Jahren schmunzeln: „Nicht alle meine Ideen kommen bei ihnen gut an.“ Die drei sind nämlich keine großen Bastler. Darum entstand das Buch, um andere Kinder mit den Ideen wie einen Feengarten bauen oder Wolkenschauen von den Bildschirmen fernzuhalten.
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