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Chronik Niederösterreich
07/03/2019

Paar benutzte Granate jahrzehntelang als Türstopper

Nach einer Internetrecherche wurde dem älteren Paar mulmig zumute. Der Entminungsdienst rückte an. Die Granate war funktionstüchtig.

In einem Haus in Neulengbach (Bezirk St. Pölten-Land) hat ein betagtes Paar über längere Zeit hinweg eine funktionsfähige Granate als Türstopper verwendet. Nachdem die Besitzerin am Montag der örtlichen Polizeiinspektion die Existenz des Relikts aus dem Zweiten Weltkrieg gemeldet hatte, rückte der Entminungsdienst an, bestätigte die Exekutive am Mittwoch einen Bericht der "Kronen Zeitung".

Das Gefahrengut wurde in der Folge abtransportiert, ein Schaden entstand nicht. Dem Medienbericht zufolge waren der 76-Jährigen und ihrem Partner nach Internetrecherchen Bedenken hinsichtlich der Granate gekommen. "Wir dachten uns in den vergangenen Jahrzehnten, dass das ein ungefährliches Souvenir wäre", wurde die Frau von der "Kronen Zeitung" zitiert.

Ihre Tante soll den Sprengkörper im Zweiten Weltkrieg gefunden und ihr später übergeben haben, schilderte die Seniorin. Die Granate soll die 76-Jährige auch einige Zeit in ihrer Wohnung in Wien aufbewahrt haben.

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