Gespräche zu Notarzt im Dreiländereck: NÖ wäre dabei

Niederösterreich würde laut ÖVP-Spitalslandesrat Kasser einen neuen Notarztstützpunkt mit OÖ und der Steiermark im Ennstal mitfinanzieren.
Landesrat Anton Kasser, ÖVP

Am Plan, den Notarztstützpunkt in Waidhofen/Ybbs gemeinsam mit zehn weiteren in NÖ zu sperren, hält die Landespolitik weiter fest. Man sei auf einem guten Weg, dass im April 2027 genügend ausgebildete Notfallsanitäter in Rettungsfahrzeugen RTW-C zur Verfügung stehen, um die Notarztterminals zu ersetzen, sagte Spitalslandesrat Anton Kasser (ÖVP) in Waidhofen/Ybbs.

Dort haben am Ende 2025 knapp 17.000 Menschen eine Petition für eine zusätzliche 24-stündig Notarztversorgung im südlichen Grenzland des Bezirks Amstetten unterschrieben. Sollte der Stützpunkt fallen, müsse es eine vollständige Kompensation dieses medizinischen Akutdienstes in der Region geben, wurde von den Repräsentanten der Stadt Waidhofen und vom überparteilichen Komitee Herzalarm gefordert. 

Demonstration

Auch die Waidhofner Aktivisten werden am 23. April bei einer Großdemonstration vor dem Landhaus in St. Pölten dabei sein. Die Ärzte und ehemaligen Gesundheitsmanager rühren kräftig die Werbetrommel für den Protestzug am Donnerstag der nächsten Woche.

Kasser berichtete nun, dass es zwischen den Landesräten aus OÖ (LH-Stv. Christine Haberlander, ÖVP) und der Steiermark (Karlheinz Kornhäusl, ÖVP) Gespräche gibt, vielleicht einen neuen gemeinsamen Notarztstützpunkt im oberösterreichischen Ennstal zu errichten. Kasser: "Wenn dort ein Notarzt kommt, werden wir uns ganz sicher beteiligen“.

Kommentare