Nordautobahn - Tschechien gibt grünes Licht

Dem Weiterbau der A5 auf tschechischer Seite steht laut eben in Kraft getretenem Flächenwidmungsplan nichts mehr im Wege.

Eine wesentliche Hürde für den Weiterbau der A5 auf tschechischer Seite – dort heißt die Autobahn „R 52“ – konnte jetzt genommen werden. Dies teilte Dienstagabend Michal Hašek, der Kreishauptmann von Südmähren mit. Anlass dafür war ein Zusammentreffen mit Landesrat Karl Wilfing, dem für Verkehrsfragen zuständigen Landespolitiker. Laut Hašek ist der neue, für 673 Kommunen gültige Flächenwidmungsplan mit 17. Februar 2012 in Rechtskraft erwachsen. Es gäbe laut dem Kreishauptmann zwar noch einige Einsprüche dagegen, die hätten aber allesamt keine aufschiebende Wirkung.

Mit dem nunmehr rechtskräftigen Flächenwidmungsplan für Südmähren ist nun auch die Trasse für den Weiterbau der Autobahn auf tschechischer Seite fixiert. „Es gibt natürlich noch Gemeinden, welche die Autobahn um einige Hundert Meter verschieben möchten, aber das hat auf das Gesamtprojekt so gut wie keinen Einfluss mehr“, stellte Hašek fest.
Wilfing reagierte hocherfreut auf die Neuigkeit aus Südmähren: „Auf österreichischer Seite wird die A 5 bis Poysbrunn weitergebaut. Von dort bis zur Staatsgrenze bei Drasenhofen errichten wir eine zweistreifige, kreuzungsfreie Autostraße.“ Wilfing hielt in Brünn zudem fest, dass der Weiterbau der A5 2013 gestartet wird. Ihre Fertigstellung ist mit 2016 fixiert worden.

Auf österreichischer Seite erfolgten und erfolgen die Grundablösen zwischen Poysbrunn und Drasenhofen jedenfalls für den Bau einer vierspurigen Autobahn. Geplant ist der vierspurige Ausbau dann, wenn auch auf tschechischer Seite mit dem Weiterbau der R 52 Richtung
Grenze – sprich mit dem Lückenschluss bis Pohořelice begonnen wird.

Für die Region seien laut Wilfing die Fertigstellungen der A 5 und der R52 von entscheidender Bedeutung, weil damit einerseits wichtige wirtschaftliche Impulse verbunden seien, andererseits die Verkehrsbelastungen in den Orten endlich der Vergangenheit angehören würden.

(KURIER) Erstellt am
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