NÖ: Rund 2000 Kinder schnupperten in ihre Traumberufe

Berufsorientierungsmesse "AK-Kids: Berufe zum Angr…
Foto: /AKNÖ AKNÖ-Chef Markus Wieser besuchte selbst die Messe.

In Vösendorf fand die Berufsorientierungsmesse "AK-Kids: Berufe zum Angreifen" statt.

Filialleiter bei Hofer oder Techniker bei der EVN? Donnerstag und Freitag konnten sich rund 2000 Volksschüler selbst ein Bild von ihrem zukünftigen Traumberuf machen. In der Eventpyramide Vösendorf fand die Berufsorientierungsmesse "AK-Kids: Berufe zum Angreifen" statt.

„Bei der Messe haben die Kinder und Jugendlichen direkten Kontakt zu Betrieben aus der Region, und das Thema Arbeit wird positiv aufgenommen“, so AKNÖ-Präsident Markus Wieser. Mehr als 30 Firmen, darunter Hofer, Austria Trend Hotel, EVN, ÖBB oder Wienerberger sowie Schulen aus der Region gaben den Volksschülern einen praxisnahem Überblick über Berufsmöglichkeiten. Sie konnten unter anderem ihr handwerkliches Geschick testen und ihre Talente entdecken. „Wir können es uns nicht leisten, auf die Talente und Stärken unserer Kinder und Jugendlichen zu verzichten, wir lassen die Jugendlichen in diesen wichtigen Zukunftsthemen nicht alleine. Daher beginnen wir bereits früh, den Kindern und Jugendlichen die Vielfalt an Ausbildungen und schulischen Weiterbildungsmöglichkeiten näherzubringen“, erklärt Wieser.

Unterstützung ist wichtig

Die Vielfalt der Ausbildungen und Möglichkeiten seien so groß wie nie, ergänzt Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich. "Für uns ist es wichtig, die Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen und zu betreuen. Berufsorientierung ist für uns Sozialpartner ein wichtiges Anliegen.“ Gerade um im internationalen Wettbewerb mit zu halten, brauche Österreich Fachkräfte. Daher sei es von großer Bedeutung, Jugendliche entsprechend ihren Talenten auszubilden.

Auch um das Thema Gesundheit ging es bei der Messe. „Aus zahlreichen Studien wissen wir, dass das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen die Basis für die Gesundheit im Erwachsenenleben ist“, sagt Michael Pap, Obmann-Stellvertreter der NÖ Gebietskrankenkasse. Deshalb setze die NÖGKK in ihrem Präventionsprogramm einen Schwerpunkt auf Kindergesundheit. Viele chronische Erkrankungen könnten durch Früherkennung und Prävention vermieden und damit auch hohe Folgekosten hintangehalten werden.

(kurier / kaz) Erstellt am
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