NÖ: Murenabgänge sorgen noch für längere Zeit für Behinderungen

Ein Erdrutsch hat eine Straße blockiert, mit Schlamm, Ästen und einem umgestürzten Baum.
Rutschungen in den Bezirken Tulln und Scheibbs können nicht kurzfristig beseitigt werden.

Zu längeren Sperren einer Landesstraße und eines Wanderwegs führen Hangrutschungen, die sich rund um den Feiertag aufgrund der massiven  Niederschläge in Niederösterreich ereignet haben.

Nach einem Murenabgang musste am Donnerstag das Wandergbiet Hagenbachklamm in St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln) gesperrt worden. Zwei Feuerwehren standen am Donnerstagnachmittag im Einsatz, um Wanderer sicher zu den Ausgängen der Klam zu geleiten.

Zur Situation in der Hagenbachklamm teilte die Marktgemeinde St. Andrä-Wördern am Freitag auf ihrer Webseite mit: „Eine Wiederöffnung wird erst nach Sanierungsarbeiten möglich sein.“ Der Zugang zur Klamm in Kirchbach sei bis zur Greifvogelzuchtstation möglich.

Sperre

Für mehrere Tage gesperrt ist voraussichtlich die L6155 im Bezirk Scheibbs. Eine mächtige Mure hatte die Straße durch den Ewixengraben bei Gresten (Bezirk Scheibbs) blockiert, berichtete die Feuerwehr Gresten-Land. Sie war am Donnerstag in den frühen Morgenstunden alarmiert worden und führte mit der Straßenmeisterei die Absicherung der Hangrutschung durch.

Eine durch einen Erdrutsch blockierte Straße ist mit einem Warnschild gesperrt.

Sperre im Ewixengraben bleibt aufrecht

Der betroffene Abschnitt der L6155 muss nun nach Gemeindeangaben nächste Woche durch einen geologischen Sachverständigen begutachtet werden.

Ein schlammiger Hang führt durch einen dichten Wald.

Dann werde über weitere Schritte entschieden, wurde mitgeteilt. Menschen kamen bei beiden Murenabgängen zum Glück nicht zu Schaden.

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