Neulengbach: Lkw-Koloss legte B19-Kreisverkehr lahm
Laster stürzte mit voller Ladung um.
Einen "schweren Einsatz", im wahrsten Sinne des Wortes, hatte die Feuerwehr Neulengbach-Stadt am Dienstag zu bewältigen. In einem Kreisverkehr im Einsatzgebiet im Bezirk St. Pölten-Land war ein Sattelzug, der voll beladen mit Erde war, umgestürzt. Der Lenker des Kolosses überstand den Unfall zum Glück unverletzt.
Technikeinsatz
Die Neulengbacher Feuerwehr rückte mit ihren schwersten Einsatzfahrzeugen zu dem Kreisverkehr an der B19 aus. Da aus dem umgestürzten Zugfahrzeug große Mengen an Betriebsmitteln austraten, stand zunächst das Auffangen und Binden der Flüssigkeiten im Vordergrund.
Durch das rasche und gezielte Vorgehen gelangten, laut Einschätzung der Wasserrechtsbehörde, fast kein Öl und Treibstoff ins Erdreich.
Ladung des Lkw rutschte in den Straßengraben.
Währenddessen hatte die vom Unfall betroffene Transportfirma einen Bagger an die Unfallstelle überstellt, um die ausgekippte Erde abzubaggern und wegzutransportieren. Anschließend wurde der Sattelzug mithilfe der Seilwinden von zwei schweren Feuerwehrfahrzeugen aufgestellt. Der Bagger und der Kran des Wechselladefahrzeugs der FF wurden zur Gegensicherung eingesetzt.
Bereits nach eineinhalb Stunden ab der Alarmierung stand der Sattelzug wieder auf seinen Rädern. Das Abschleppen des schweren Brummers übernahm der Fahrzeughalter selbst.
Mithilfe eines Baggers wurde die Ladung weggeschafft.
Bevor der gesperrte Kreisverkehr wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, führten die Feuerwehrleute noch eine gründliche Reinigung der Fahrbahn durch.
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