Landesrätin Petra Bohuslav und Abteilungschef Georg Bartmann präsentierten neues Wirtschaftsförderprogramm

© KURIER/Wolfgang Atzenhofer

Landespolitik
06/28/2014

Neue Richtlinien für Förderung der Wirtschaft

Statt Darlehen soll es mehr Haftungen und Zuschüsse geben.

von Wolfgang Atzenhofer

Neue Prioritäten setzt das Land Niederösterreich bei den Richtlinien für die Wirtschaftsförderung. Innovation und Nachhaltigkeit, bessere Wettbewerbsfähigkeit und leichtere Zugängigkeit vor allem für Kleinbetriebe nannte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav als Eckpunkte im neuen Programm.

Weil die nächste Förderperiode der EU für 2014 bis 2020 ein neues Förderkonzept für die NÖ Unternehmen erforderte, wurden die Modalitäten völlig umgekrempelt. Basis dafür seien intensive Gespräche mit Unternehmern über deren Bedürfnisse gewesen, so Bohuslav. So sollen, statt wie bisher Darlehen, in den nächsten Jahren vor allem Haftungen, Beteiligungen und Zuschüsse zur Weiterentwicklung der Betriebe angeboten werden. Durch Risikoübernahme wird den Unternehmen der Zugang zu Finanzierungen erleichtert. Förderungen werden für Investitionen, etwa Um- oder Neubauten, Unternehmensentwicklung durch neue Produkte oder Dienstleistungen auf neuen Märkten, sowie für Innovation und Technologie zur Verfügung gestellt, kündigte Bohuslav an.

Schnell zu bekommen sollen Haftungen für Investitionen von 10.000 bis 100.000 Euro sein. Bei Projekten ab 400.000 Euro sind Beteiligungen möglich. Zuschüsse sind für Firmengründungen oder -nachfolgen oder thematische Investitionen, etwa die Genießerzimmer im Tourismus, möglich.

Pro Jahr wird mit der Vergabe von Haftungen und Beteiligungen in Höhe von rund 25 bis 30 Mio. Euro , bei den Zuschüssen mit 15 bis 25 Mio. Euro gerechnet. Im Schnitt werden in NÖ jährlich 1500 Förderanträge gestellt.

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