Hirschgehege war Ziel von Vandalen

© /Tierpark Buchenberg

'Waidhofen/Ybbs
06/15/2016

Neue Attacke auf Tierpark in Niederösterreich

Zaun des Hirschgeheges in Zoo am Buchenberg in Waidhofen/Ybbs mutwillig aufgezwickt. Früher wurden auch schon Tiere getötet.

von Wolfgang Atzenhofer

Der Tierpark im Naturpark Buchenberg in Waidhofen/Ybbs kommt nicht zur Ruhe. Seit Jahren wird der Zoo immer wieder von Tierquälern und Saboteuren heimgesucht. In der Nacht zum Mittwoch haben Vandalen den Zaun des Hirschgeheges aufgezwickt. Zwei Hirschkühe verließen das Areal und konnten nicht mehr zur Herde zurück.
Die Serie der Anschläge auf die Ausflugsattraktion im Ybbstal setzt sich damit unrühmlich fort. Tierquäler waren schon vor fünf Jahren aktiv, als eine zahme Jungfüchsin geköpft wurde. Vor zwei Jahren dann der nächste brutale Akt unbekannter Täter. Storch Rudi war in seinem Gehege erschlagen worden. Ein junger Bursche, der im Ausland lebt wurde von der Polizei später als Hauptverdächtiger ausgeforscht.
Im vorigen Sommer folgte schon das nächste Attentat. Dabei erlitt die Störchin Susi tiefe Einstiche. Der im selben Gehege lebende Graureiher Ivan wurde überhaupt erstochen aufgefunden. Erst kürzlich verschwand eine ganze Hühnerschar spurlos aus dem Stall.
Die aktuelle Attacke ging für die Tiere gut aus. Die Tierpfleger öffneten den Gehegezaun absichtlich an mehreren Stellen, damit die zwei Kühe zu ihren Hirschen zurückkehren konnten.
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