Im Spitzenteam der SPÖ Amstetten stehen personelle und strukturelle Änderungen an

© SpÖ Amstetten

Chronik Niederösterreich
01/28/2020

Nach Wahlschlappe stehen in SPÖ Amstetten Veränderungen an

Spitzenkandidatin Ursula Puchebner übernimmt Verantwortung und fordert Neuausrichtung und neues Team.

von Wolfgang Atzenhofer

Die Wahlniederlage mit dem Verlust des Bürgermeisteranspruchs bleibt in der SPÖ Amstetten nicht ohne personelle Konsequenzen. In Postings im Internet und auch in einer offiziellen Aussendung der SPÖ werden diese bereits angekündigt und ein Neustart in Aussicht gestellt.

Dass die seit 2011 amtierende Bürgermeisterin Ursula Puchebner in der nächste Periode an vorderer Stelle für die Sozialdemokraten agiert, ist nicht mehr zu erwarten. Puchebner schaffte bei der Wahl zudem nur 413 Vorzugsstimmen, während ihr ÖVP-Konkurrent Christian Haberhauer 1427 persönliche Stimmen holte. Puchebner meldete sich Dienstag über eine SPÖ-Aussendung zu Wort: „Das Ergebnis ist mehr als schmerzlich und als Spitzenkandidatin übernehme ich dafür die volle Verantwortung“. Die Sozialdemokratie müsse sich nach erfolgter Analyse „neu ausrichten“ um „das Team neu zu formen“, kündigte sie an.

 

Für Dienstagabend  (nach Redaktionsschluss) war im Parteivorstand eine erste Analyse und Aufarbeitung des Wahldebakels angekündigt worden. Mit nur mehr 16 zu 19 Mandaten muss sich die SPÖ  künftig mit einem Vizebürgermeister  begnügen.  Bislang hatte sie neben der Stadtchefin noch zwei Vize in den vordersten Reihen. Man werde das Wahlergebnis in Ruhe analysieren und die nötigen weiteren Schritte setzen um „die Weichen auf Neustart zu stellen“, kündigte SPÖ-Stadtparteiobmann Gerhard Riegler in der selben SPÖ-Nachricht an.  Auch eine konstruktive Arbeit im Austausch mit den anderen Parteien stellte er in Aussicht. Auch ein künftiger Junggemeinderat der SPÖ meldete sich über Facebook zu Wort. Die bittere Enttäuschung und der harte Rückschlag  für die SPÖ sei auch ein klares Zeichen, „dass es innerhalb der Partei deutliche Veränderungen braucht“, schrieb er. Sowohl auf personeller als auch auf struktureller Ebene müsse es Konsequenzen geben.

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