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Medienkunstfestival „DGTL Summer“ startet im Haus der Digitalisierung

Im Haus der Digitalisierung in Tulln startet am 17. Juli erstmals das „DGTL Summer Festival“, bei dem Medienkunst auf digitale Innovationen trifft.
Fanni Futterknecht zeigt beim Festival ihre Erdbeerskulpturen aus Textilien.

Zwei Wochen lang können Besucherinnen und Besucher eine Kunstform, die unter anderem auf einem 300 Quadratmeter großen LED - Bildschirm präsentiert wird, erleben. Fanni Futterknecht, Volkmar Klien und MONOCOLOR alias Marian Essl stellen in Tulln ihre künstlerischen Arbeiten aus. Kuratiert wird das Festival von Lisa Ortner-Kreil.

Fantasie trifft auf Performance

Fanni Futterknecht beschäftigt sich mit Spielzeugkultur, ihren Narrativen und Fantasiewelten: Hierfür lässt sie Skulpturen aus Textilien von der Decke herunterhängen. Darüber hinaus werden auch Videos gezeigt, die sich mit den Parallelwelten der Spielekultur beschäftigen.

Auch Volkmar Klien ist mit seiner Kunst beim Festival vertreten. Er beschäftigt sich mit dem Ein- und Ausatmen und hat dafür Silikon-Engelsköpfe installiert, die in sich zusammenfallen und sich dann immer wieder aufrichten. Klien hat für seine Kreativität im vergangenen Jahr den Würdigungspreis für Medienkunst bekommen. 

Fanni Futterknecht setzt sich beim Musikfestival mit Fantasiewelten auseinander.

Fanni Futterknecht setzt sich beim Musikfestival mit Fantasiewelten auseinander.

Monocolor alias Marian Essl erschafft minimalistische Raum- und Klanglandschaften.

Monocolor alias Marian Essl erschafft minimalistische Raum- und Klanglandschaften.

Volkmar Klien installiert beim Festival einen Engelskopf aus Silikon.

Volkmar Klien installiert beim Festival einen Engelskopf aus Silikon.

Minimalistische Raum- und Klanglandschaften bringt der Künstler MONOCOLOR auf den riesigen LED-Bildschirm. Er setzt sich vor allem mit audiovisueller Medien- und Performancekunst auseinander und auch dieser Künstler wurde 2025 mit einem Anerkennungspreis für Medienkunst ausgezeichnet. 

„Es geht darum, dass man hineingezogen wird. Vielleicht auch darum, besser zu verstehen, wie sehr unser Alltag vom Digitalen dominiert wird und wie wir mündig damit umgehen können“, sagt die Kuratorin Ortner-Kreil. 

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