Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Zwazl und Landeshauptmann Pröll sind die nö. Nahversorger ein großes Anliegen

© /NLK/Reinberger

Chronik Niederösterreich
11/05/2014

Maßnahmenpaket für Nahversorgung

Heute finden 99 Prozent der Niederösterreicher im Umkreis von 5 Kilometer einen Nahversorger. Finanzielle Mittel sollen Standorte auch für Zukunft sichern

von Maria Haiderer

„Die Nahversorgung in Niederösterreich ist ausschlaggebend für unsere Lebensqualität. Sie macht Ortskerne attraktiver, schafft Arbeitsplätze sowie regionale Wertschöpfung“, sagt Landeshauptmann Erwin Pröll in der heutigen Pressekonferenz im Haus der Volkspartei Niederösterreich in Sankt Pölten. 23 Prozent der Niederösterreicher haben einen Nahversorger im Umkreis von zwei Kilometern zu ihrem Wohnort, 99 Prozent finden einen Nahversorger im Umkreis von fünf Kilometern an.

"Hier bestens versorgt"

Auch der KURIER holt die Nahversorger mit der Aktion „Hier bestens versorgt“ vor den Vorhang. WKNÖ-Präsidentin und Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl sagt dazu: „Wir haben ein flächendeckendes Nahversorgungsnetz in Niederösterreich. Daher ist es uns ein Anliegen, die Nahversorger in Niederösterreich, die ihr Engagement und Herzblut in ihre Unternehmen stecken, und die großartige Arbeit der Mitarbeiter ins richtige Licht zu rücken, um auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Es geht um unsere Lebensqualität."

Trotz positiver Entwicklungen stehen die Nahversorger immer öfter unter Druck. Online-Shopping und große Einkaufszentren am Ortsrand, wo man alles unter einem Dach findet, machen den Nahversorgern Konkurrenz. „Wir sind gegen neue Fachmarktzentren in der Peripherie. Es ist sinnvoller, Stadt- und Ortskerne wieder zu beleben und leer stehende Geschäfte zu füllen“, hebt Zwazl hervor. Um den Nahversorgern unter die Arme zu greifen, wurde deshalb ein Maßnahmenpaket zusammengestellt:

Die "NAFES"(Niederösterreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufs in Orts- und Stadtzentren)- Aktion hält für die Förderperiode 2013-2018 finanzielle Mittel in der Höhe von sechs Millionen Euro bereit. Bis jetzt wurden schon 1,5 Millionen Euro für 86 Projekte investiert, damit wurden Investitionen in der Höhe von 5,7 Millionen Euro ausgelöst. Seit Beginn der Initiative 1998 wurde 726 Projekte mit einem Fördervolumen von 14,2 Millionen Euro unterstützt und damit 87,7 Millionen Euro an Investitionen in Gang gesetzt. In der letzten Förderperiode konnten nicht nur mehr als 4500 Arbeitsplätze gesichert, sondern auch 240 neue Jobs geschaffen werden, informiert Pröll.

Bürokratie-Abbau

Zahlreiche Maßnahmen zum Abbau der Bürokratie bei der Beantragung der betrieblichen Nahversorgungsförderung wurden geschaffen: „Wir haben den Zugang zur Förderhomepage wesentlich einfacher und übersichtlicher gestaltet, die Förderformulare entrümpelt und eine bessere Vernetzung mit anderen Behörden forciert“, hält Pröll fest.

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