„Klima-Falle“: Diskussion um heiße Busse in St. Pölten
Öffi-Fahrgäste sollen sich an die ÖVP gewandt haben.
Die Hitzewelle in den vergangenen Wochen hatte auch die Landeshauptstadt fest im Griff. Eine Privatperson maß am Domplatz fast 50 Grad.
Aber auch in einigen LUP-Bussen, die in St. Pölten unterwegs sind, soll es unerträglich heiß gewesen sein. So zumindest berichtet es die ÖVP, die von erzürnten Bürgern kontaktiert worden sein will. Grund für den Ärger: In mehreren Fahrzeugen soll die Klimaanlage nicht funktioniert haben.
„Die LUP-Busse wurden sozusagen zur Klima-Falle für die Fahrgäste. Eine Reparatur ist dringend fällig, lässt aber leider auf sich warten“, fasst ÖVP-Vizebürgermeister Florian Krumböck die Beschwerden zusammen. Der Politiker betont, dass er bereits Kontakt mit dem Unternehmen ZuklinBus aufgenommen habe. „Ich hoffe auf eine rasche Lösung vor der nächsten großen Hitzewelle“, so der Vizebürgermeister.
Unternehmen dementiert
Auf KURIER-Anfrage bestreitet die Firma allerdings, dass es technische Probleme mit den Klimaanlagen in den Bussen gebe.
„Es war einfach extrem heiß, und die Busse schaffen bei 40 Grad Außentemperatur und Haltestellen alle 300 bis 500 Meter keine 25 Grad Innentemperatur, sondern oft nur mehr 36 bis 38 Grad, also einige Grad weniger als die Außentemperatur“, berichtet Geschäftsführerin Sabine Zuklin-Pollany. Dies sei aber auch laut VDV-Norm (Temperaturkennlinie) so vorgegeben.
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