© Fohrafellner

Chronik Niederösterreich Krems
05/21/2021

Skulptur im Pavillon: „Kunst im sozialen Raum ist für Menschen da“

Künstlerin Andrea Brunner-Fohrafellner kreierte eine besondere Skulptur für den Gartensommer in Langenlois.

von Teresa Sturm

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Der Gartensommer NÖ ist bereits seit Anfang Mai mit unterschiedlichen Attraktionen in Schiltern und Langenlois zu besuchen. Eines der Highlights sind die Pavillons im Langenloiser Kaiser-Josef-Park, die Schaugärten und Kunst beheimaten. Für den Pavillon der Arche Noah, eine Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt, zeichnete Künstlerin Andrea Brunner-Fohrafellner verantwortlich.

Denn darin findet sich eine riesige Bohnen-Skulptur, die auf den ersten Blick rundum geschlossen wirkt. Geht man rund um das Kunstwerk, findet man eine Öffnung. Schon vor einigen Jahren wollte die Künstlerin, die einen engen Bezug zu der Region rund um Krems und Langenlois hat, eine Bohne als Symbol für das Potenzial des Lebens bauen.

Herausforderung

Weil sich Marion Schwarz von der Arche Noah daran erinnern konnte, ist man nun für das Gartensommer-Projekt an sie herangetreten. Langes Planen, Bauen und Konstruieren später war das Stück fertig. „Die Herausforderung war, dass die Skulptur leicht ist. Daher befindet sich darunter nur ein ganz zartes Metallgerüst“, sagt Fohrafellner.

Gedacht ist, dass man sich in die Bohne hineinsetzt und sich wie ein Keim fühlt. Dabei kann man den Kurzfilm „High Potential in Growth“ sehen, den Fohrafellner zusätzlich zur Skulptur geschaffen hat. „Es war mir wichtig, eine Beziehung zwischen dem pflanzlichen Potenzial und dem Wachstum des Menschen herzustellen.“ Einige Kinder im Piaristengymnasium Krems habe sie gebeten, Zeichnungen von keimenden Bohnen zu machen: „Die habe ich zum Film verarbeitet, damit die Verbindung von Natur und Mensch sichtbar wird.“

Bevölkerung

Fohrafellner hat auf der Universität für angewandte Kunst Kunstpädagogik studiert. Schon damals beschäftigte sie sich mit Kunst im öffentlichen Raum. „Es geht darum, Kunstprojekte mit Einbeziehung verschiedener Bevölkerungsgruppen umzusetzen.“

Die Projekte der 53-Jährigen sind alle sehr unterschiedlich. Beispielsweise sind bald Werke von ihr zum Thema Frauen in der Stadt Krems zu sehen: „Wichtig ist, dass Kunst im sozialen Raum für Menschen da ist. Das haben all meine Projekte gleich. Kunst hat für mich einen magischen Aspekt.“

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