© Fotobox Lenz Moser

Chronik Niederösterreich Krems
08/06/2021

Junge Weine und alte Fässer bei Lenz Moser in Rohrendorf

In der Weinkellerei des größten Qualitätsweinvermarkters des Landes setzt man auf Tradition und Innovation.

von Sophie Seeböck

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Der Wein wächst und gedeiht schon seit jeher gut rund um die Weinkellerei Lenz Moser in Rohrendorf (Bezirk Krems-Land). Der Beginn der Erfolgsgeschichte des heute größten Qualitätsweinvermarkters Österreichs kann aber im Jahr 1849 festgemacht werden.

Was mit dem Erwerb von zehn Viertel (1,4 ha) Weingärten und einem Weinkeller vom Stift Melk begann, ist heute zu einem Unternehmen angewachsen, das allein im Vorjahr rund 14,5 Millionen Flaschen Wein produzierte. Rund 130 verschiedene Weinsorte, vom Sekt bis zum Dessert-Wein über reine Sorten und Cuvée, umfasst das Sortiment von Lenz Moser.

Innovation

Darunter sind nun zwei neue Kreationen, die vor allem jüngere Zielgruppen ansprechen sollen. Mit den Weißwein-Cuvées „Lenz Rock“ und „Lenz Dance“ wolle man Weintrinker ohne Detailwissen ansprechen. Auf die Angabe von Rebsorte oder Jahrgang wurde laut Lenz Moser deshalb bewusst verzichtet.

„Vor allem jüngeren Weinliebhabern geht es darum, mit Freunden eine gute Zeit zu verbringen und dazu ein unkompliziertes Glas Wein von erstklassiger Qualität zu genießen“, so Lenz Moser-Kellereileiter Michael Rethaller. Auch dem Trend zu leichteren, alkoholarmen Weinen komme man damit nach.

Tradition

Neben aller Innovation hat das Beibehalten von Traditionellem im Hause Lenz Moser denselben Stellenwert.

Generell reifen viele der Weine noch in klassischen Barriquefässern bis zur Abfüllung im Haus heran. Im Gutskeller, der erstmals im Jahr 1040 urkundlich erwähnt wurde, lagern neben Tausenden historischen Weinflaschen, auch noch Holzfässer mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Litern.

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Klein erscheinen diese im Gegensatz zum erst vor wenigen Jahren revitalisierten 1.000-Eimerfass. Mehr als 56.000 Liter einer Cuvée aus Blauer Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon des Jahrgangs 2017 lagerten darin über 18 Monate. Der Wein trägt den Namen „Noah“ – Inspiration dafür war der handgeschnitzt Fassboden, der das gigantische Fass ziert.

Mehr Infos: www.lenzmoser.at

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