Intensivstations-Leiter: "Lockdown allein hilft nicht gegen Pandemie"

Intensivstations-Leiter: "Lockdown allein hilft nicht gegen Pandemie"
Intensivmediziner Herbert Koinig schilderte im Interview mit dem KURIER die Lage auf der Intensivstation am UK Krems.

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Die Berichte über ausgelastete Intensivstationen, vor allem im Osten des Landes, reißen nicht ab. Herbert Koinig, Leiter der Intensivstation des Universitätsklinikums Krems, erzählt im Interview mit dem KURIER, wie die Lage in Krems ist. 

KURIER: Die Lage gilt auf den Intensivstationen in Niederösterreich mehr als angespannt. Wie ist die Situation in Krems? Wie viele Betten sind noch frei?

Herbert Koinig: Die Anzahl der CoVid-19-Patienten, die eine Behandlung auf einer Intensivstation benötigen, ist deutlich angestiegen im Vergleich zum Jahresbeginn. Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere akute Erkrankungen, die einer Behandlung auf einer Intensivstation bedürfen. Zusammen ergeben sich aus diesem Bedarf manchmal Engpässe. Die Lage ist allerdings regional sehr unterschiedlich, und ändert sich auch laufend, sodass eine konkrete Zahl sehr schwierig zu nennen ist. Durch landesweite Koordination hat sich die Situation bisher gut bewältigen lassen.

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