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Chronik | Niederösterreich
01/11/2019

Jagd auf die erste Kolbentrophy

Mario Schlemmer und Günther Lembacher sind die Initiatoren der „Kolbentrophy“.

Sieben Tage, 3000 Kilometer und Autos, die mindestens 20 Jahre auf dem Buckel haben – das sind die Eckpfeiler der „Kolbentrophy - K&K-Edition“ die vom 10. bis 17. August erstmals stattfindet. Es ist ein Langstreckenrennen, bei dem Zweier-, Dreier- oder Viererteams in Ybbs (Bezirk Melk) an den Start gehen und über Tschechien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Bosnien und Herzogowina, Kroatien, Slowenien und Italien ans Ziel nach Leiben (Bezirk Melk) fahren. „Das Motto K.-u-K. bestimmt die Route, wir bewegen uns innerhalb der einstigen Monarchie. Gleichzeitig sollen die Teilnehmer auch Aufgaben und Rätsel lösen, die einen monarchistischen Anstrich haben“, erklärt Reinhard Lembacher, der die Pressearbeit für den Veranstalterverein Urlrat übernimmt.

Wohltätigkeitszweck

Die Idee für die erste Kolbentrophy hatten Mario Schlemmer aus Ybbs und Günther Lembacher aus Leiben: „Sie haben selbst schon öfters an Enduranceraces, also Langstreckenrennen, teilgenommen, aber irgendwie hat immer etwas gefehlt oder gestört, so haben sie beschlossen, selbst so ein Event zu organisieren“, sagt Lembacher. Wichtig war ihnen dabei auch, dass das Rennen einen Wohltätigkeitszweck verfolgt. Die Teilnehmer der Trophy unterstützen auf ihrer Reise auch verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen.

Bei dem Rennen geht es nicht um Geschwindigkeit, vielmehr zählen andere Aspekte für die Wertung: Das Fahrzeug (für ein älteres gibt es beispielsweise mehr Punkte), die Charity (Kinderheime oder Tiere können unterstützt werden) und das Team (mehr Kilometer bringen mehr Punkte oder die Lösung der Rätsel).

Anmelden kann sich jeder mit einem Auto mit Erstzulassung vor 1998 – wenn 50 Teams angemeldet sind, spenden die Veranstalter einen Teil der Anmeldegebühr, denn „es geht nicht um Profit, sondern um Spaß und darum, etwas gutes zu tun“.