Chronik | Niederösterreich
27.08.2018

Hundehaltung in verboten kleinen Käfigen

Laut Amtsärztin war Zustand der Hunde nicht schlecht, zwei von ihnen starben wenig später in einem Tierheim

Zu einem Behördeneinsatz kam es am vergangenen Samstag wegen des Verdachts der Tierquälerei in Heidenreichstein, Bezirk Gmünd: Nach einer Anzeige des Tierschutzvereins „ RespekTiere“ kontrollierte die Gmünder Amtstierärztin eine Züchterin und stellte fest, dass drei der  Kleinhunde in Käfigen gehalten wurden.
 Der Gesundheitszustand der Tiere sei aber nicht bedenklich gewesen, erklärt Bezirkshauptmann Stefan Grusch. Im Gegensatz dazu steht die Aussage des Tierschutzvereines „Animalhope Tierhilfe Nitra“ in Wien, wonach ein Teil der inzwischen übernommenen Tiere in sehr schlechtem Gesundheitszustand gewesen sei. Zwei der kleinen Hund seien kurz danach gestorben, ein dritter ringe in einer Tierklinik mit dem Tod.
„Die Halterin wird jetzt regelmäßig kontrolliert“, versicherte Bezirkshauptmann Grusch auf KURIER-Anfrage. Sie habe die Tiere angeblich in Käfigen gehalten, um einen vor Angriffen der anderen  und frisch geworfene Welpen zu schützen.
Laut dem Verein "RespekTiere" sei die Frau bereits an mehreren Stationen im Waldviertel  und davor in Wien durch unsachgemäße Tierhaltung aufgefallen.