Motivierte Repräsentanten der Kleinregion Ostarrichi-Mostland

© Atzenhofer Wolfgang

Ostarrichi-Mostland
07/02/2021

Gemeinden streben UNICEF-Diplom an

Sieben Mostviertler Kommunen stellen mit neuen Projekten die Familien und Kinder voran.

von Wolfgang Atzenhofer

Von unabhängiger Stelle wollen sieben Gemeinden in der Kleinregion Ostarrichi-Mostland ihr Angebot für Kinder und Familien checken und zertifizieren lassen. Dabei legen die Kommunen von Euratsfeld über Amstetten bis Wallsee die Latte hoch. Mit innovativen Angeboten will man auch das UNICEF-Zertifikat erreichen, das in Österreich erst eine Gemeinde besitzt.

„Es sind oft nur Kleinigkeiten, die große Wirkung zeigen“, berichtet Sabine Dorner, die Bürgermeisterin aus Winklarn. Ihre Gemeinde gehörte 2014 zu den Pionieren in Sachen „familien- und kinderfreundliche Gemeinde“. Im nun laufenden Prozess wird dort etwa das Projekt eines Outdoorjungendtreffs mit Kinder- und Jugendbeteiligung geplant. Weil es im Ort keinen Nahversorger gibt, wird ein Container mit regionalen Produkten installiert.

Fitness

Nachbarbürgermeisterin Maria Kogler aus Winklarn kündigt ein Sommer-Fit-Programm im Freibad und das Projekt "Gymnastik 55 plus" für die älteren Generationen an. Zeillerns Gemeindechef Fritz Pallinger nennt die Schaffung eines Trinkwasserbrunnens im Ortszentrum als ein vorraniges Projekt. Und in Wallsee-Sindelburg wird ein Gemeinschafts-Elektromobil angeschafft, das dann Familien zur Verfügung stehen soll.

In Euratsfeld sind Erste-Hilfe-Kurse für Eltern von Kleinkindern oder Spinde im Ortszentrum, wo Kinder vor der Busfahrt in die Schule Instrumente oder Sporttaschen für den Nachmittag deponieren können, ein neues Service. Für Amstetten kündigt Stadtchef Christian Haberhauer für den Sommer einen E-Sporttag zum Kennenlernen an. Außerdem wird ein Jugendbeteiligungspaket geschnürt, in dem ein Netzwerk die Einbindung der Jungen bei Infrastrukturprojekten und Beschäftigungsprojekten erleichtern soll.

Lerneffekt

„Wir lernen voneinander, in jedem Ort gibt es Angebote, die sich der Nachbar abschauen kann“, sagt Regionssprecherin und Ortschefin von Oed-Öhling, Michaela Hinterholzer. Im Bemühen um die Zertifikate werden in den nächsten drei Jahren mindestens zwei Dutzend Projekte verwirklicht.

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