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Projekt in St. Pölten: Das Geheimnis der Baulücke in bester Lage

In der Fuhrmannsgasse entsteht ein neues Gebäude. Noch wird geschwiegen – doch der KURIER kennt schon einige Details.
Umzäunte Baustelle zwischen Wohnhäusern unter dramatischem Wolkenhimmel.

Sie liegt im Herzen der Landeshauptstadt und ist nicht nur Gourmets ein Begriff: Wer gehoben speisen möchte, besucht das Drei-Hauben-Restaurant „Aelium“ in der Fuhrmannsgasse in St. Pölten, wer Erholung sucht, den öffentlich zugänglichen Alumnatsgarten

Dazwischen klafft jedoch – für niemanden zu übersehen – eine riesige, mit einem Bauzaun abgesicherte Lücke.

Was dort entstehen soll, ist derzeit noch ein gut gehütetes Geheimnis, wie der KURIER nach mehreren Telefonaten in Erfahrung bringen konnte. Der Grund dürfte sein, dass sich das Projekt in einer entscheidenden Phase befindet – sowohl was die baurechtlichen Genehmigungen als auch mögliche künftige Mieter betrifft.

Verhandlungen laufen

Fest steht, dass ein großes Immobilienunternehmen auf dem Areal ein Bürogebäude errichten will. Wann die Bagger auffahren werden, ist allerdings noch unklar. Ein Zeitplan war vorerst nicht zu erfahren.

Allerdings verdichten sich die Hinweise, dass der Niederösterreichische Jagdverband sein Hauptquartier, das sich derzeit noch in Wien befindet, in die Fuhrmannsgasse verlegen könnte. „Es gibt Gespräche, aber es ist noch nichts in trockenen Tüchern“, betont ein Sprecher.

Eine Übersiedlung würde SPÖ-Bürgermeister Matthias Stadler jedenfalls freuen. Er setzt sich seit Längerem dafür ein, dass Landesinstitutionen wie das Arbeitsmarktservice (AMS) oder auch die Ärztekammer ihren Sitz in die Landeshauptstadt verlegen.

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