© Pfeisinger

Chronik Niederösterreich
02/19/2020

Freilaufender Pitbull verletzt Chihuahua schwer

In der Stockerauer Au wurde Tito in den Hals gebissen und erlitt eine Fleischwunde. Die Besitzer suchen nach dem Hundehalter.

"Tito hat gequietscht wie ein Schwein, das angegriffen wird." Es sind Szenen, die Manfred Pfeisinger nicht mehr vergessen wird. Bei einem Spaziergang mit seinem Hund Tito im Donauländegebiet in Stockerau (Bezirk Korneuburg) stehen dem Hundebesitzer plötzlich zwei freilaufende Hunde gegenüber: ein Malteser und ein Pitbull.

"Sie haben sich ganz normal beschnuppert. Die Hunde waren nicht von Anfang an bösartig", schildert Pfeisinger den Vorfall. Plötzlich habe der Pitbull seinen Chihuahua angegriffen. Im Schock warf sich der Hundebesitzer dann auf den Pitbull. "Ohne an die Konsequenzen zu denken" habe der Hundebesitzer gehandelt und versucht, den Hund festzuhalten. Nach einigen Sekunden konnte sich der Pitbull allerdings befreien und lief dem Chihuahua erneut nach.

Zwei Operationen notwendig

"Ich habe dann ganz laut geschrien, das hat den Pitbull aufgeschreckt." Der Hundehalter schnappte sich seinen verletzten Hund und brachte ihn nach Hause. Der Chihuahua musste aufgrund der Verletzungen am Genick und an der Flanke in die Tierklinik Hollabrunn gebracht werden, wo er zwei Mal operiert wurde. Aktuell befindet sich der Hund noch immer in der Klinik.

Die Besitzer der freilaufenden Hunde konnte Familie Pfeisinger noch nicht finden. "Die Hunde sind ohne Halsband oder Beißkorb herumgelaufen. Wir gehen jetzt Hinweisen von Nachbarn nach", sagt die Familie Pfeisinger. "Wenn er schlau ist, meldet sich der Besitzer gleich." Man wolle sich prinzipiell außergerichtlich einigen - meldet sich der Besitzer nicht von selbst, ist der Weg zu Gericht für die Familie aber nicht ausgeschlossen.

Die bisherigen Tierarzt-Kosten belaufen sich nämlich auf knapp 2.000 Euro, wie die Familie erklärt. Anzeige ist bei der Landespolizeidirektion Stockerau allerdings noch keine eingelangt. Auch zu einem freilaufenden Pitbull in der Gegend ist polizeilich nichts bekannt, wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich auf KURIER-Nachfrage erklärt.

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