Feuerwehreinsatz: Aus Flurbrand drohte Waldbrand zu werden
In Theras (Bezirk Horn) drohte aus einem Flurbrand ein Waldbrand zu werden. Feuerwehren und Landwirte verhinderten Schlimmeres.
Die Kameraden der FF Pulkau (Bezirk Hollabrunn) wurden Samstagnachmittag zu einem Flurbrand gerufen. „Beim Eintreffen zeigte sich, dass sich der ursprünglich bereits gelöschte Feldbrand auf den angrenzenden Wald sowie einen Holzstoß ausgebreitet hatte“, heißt es im Bericht der Feuerwehr.
Der Vegetationsbrand in der Katastralgemeinde Theras (Bezirk Horn) hatte sich aufgrund des starken Windes rasch auf ein angrenzendes Waldstück sowie einen Holzstoß ausgebreitet. Drei Kameraden der Pulkauer Wehr standen unter Atemschutz im Einsatz und unterstützten die Löscharbeiten am brennenden Holzstoß.
Wärmebildkamera und Feuerpatschen im Einsatz
Mithilfe von Wärmebildkamera, Feuerpatschen und weiteren Löschmitteln konzentrierten sich die Feuerwehren auf die zahlreichen Glutnester. Die immer wieder auffrischenden Windstöße erschwerten die Löscharbeiten jedoch erheblich und führten zu einem erhöhten Gefahrenpotenzial.
Die exponierte Lage der Einsatzstelle stellte die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen. Das betroffene Gebiet war ausschließlich über Feldwege erreichbar, weshalb Lotsen der örtlich zuständigen Feuerwehr die anrückenden Einsatzkräfte zum Einsatzort einwiesen.
Alarmstufe erhöht, Feuerwehren nachalarmiert
Aufgrund der raschen Brandausbreitung erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe. In weiterer Folge standen zahlreiche Feuerwehren aus den Bezirken Horn und Hollabrunn gemeinsam im Einsatz, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern.
Die Feuerwehren aus Missingdorf, Weitersfeld, Pulkau, Röhrawiesen und Theras arbeiteten Hand in Hand, zusätzliche Unterstützung kam von den örtlichen Landwirten, die mit ihren Güllefässern bei den Löscharbeiten und der Wasserversorgung der Löschfahrzeuge halfen. So konnt
FF Pulkau übernahm Nachlöscharbeiten
Die Feuerwehr Pulkau wurde mit Nachlöscharbeiten in einem betroffenen Waldabschnitt beauftragt. Zusätzlich erfolgte eine sorgfältige Kontrolle möglicher Glutnester mittels Wärmebildkamera, um ein erneutes Aufflammen des Brandes auszuschließen.
Zwei Stunden später rückten auch die Pulkauer Kameraden wieder ins Zeughaus ein. Dort wurden die Einsatzmittel und die Fahrzeuge gereinigt, sowie der Wassertank wieder aufgefüllt.
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