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Schülerin (11) stürzt aus Fenster: Ermittlungen an Gymnasium in NÖ

Mädchen stürzte in Wiener Neustadt aus Fenster der Schule. Behörde hat Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Zwei Polizeiautos mit blau-rotem Streifen und dem Wort „Polizei“.

Der Fenstersturz einer elfjährigen Schülerin in einem Gymnasium in Wiener Neustadt hat Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zur Folge.

Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, Erich Habitzl, gegenüber dem KURIER bestätigt, wird in dem Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung bzw. Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt. "Es ist ein Erhebungsauftrag an die Polizei ergangen", erklärt Habitzl.

Der Zwischenfall hatte sich am 7. Mai ereignet. Eine elfjährige Schülerin war dabei während des Unterrichts am Vormittag aus einem Fenster des Gymnasiums im ersten Halbstock aus zirka zweieinhalb Metern in die Tiefe gestürzt. Das verletzte Mädchen wurde von der Schulärztin erstversorgt und danach mit der Rettung ins Uniklinikum Wiener Neustadt gebracht.

Unterschiedliche Angaben

Die Polizei rückte zu ersten Erhebungen in die Schule aus. Dabei gab es laut Ermittlern widersprüchliche Angaben zum Hergang. Die Versionen reichten von einem selbst verschuldeten Unfall bis hin zu Fremdverschulden, also dass das Mädchen gestoßen wurde.

Direktor bestätigt die Ungereimtheiten

Wie der Schuldirektor gegenüber der NÖN erklärte, habe die Polizei sofort nach dem Zwischenfall an der Schule erste Befragungen durchgeführt, "bei denen unterschiedliche Aussagen gemacht wurden“.

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat deshalb auch ein Verfahren eingeleitet. Ein Ergebnis wird in den kommenden Wochen erwartet.

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