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Chronik Niederösterreich
10/16/2020

Erster Platz für Öko-Garten in Vösendorf

„Natur im Garten“ zeichnete den Gemeinschaftsgarten mit dem ersten Platz für ökologisches Gärtnern aus.

von Theresa Bittermann

Wo früher nur vertrocknete Bäume standen, gibt es heute einen Gemeinschaftsgarten. Im Seepark Vösendorf, einer Wohngegend mit Wohnbauten und Einfamilienhäusern, hat die damalige grüne Gemeinderätin und heutige Vizebürgermeisterin Alexandra Wolfschütz mit dem Garteln gestartet. Auf Eigeninitiative hat sie mit dem Gemeindegärtner und einigen Anrainern die Grün-Oase angelegt. Nun wurde das Projekt von „Natur im Garten“ mit dem ersten Preis für ökologisches Gärtnern ausgezeichnet.

Begonnen hat man mit Hochbeeten. Nicht wie sonst oft aus Holz, sondern aus Stein. „So wird Wärme gespeichert, außerdem bieten die Steinbeete in den Spalten Lebensraum für etliche Tiere“, so Wolfschütz. Gemüsesorten wie Brokkoli, der sonst nicht jeden Winter übersteht, schaffen es in den Steinbeeten durch die kalte Jahreszeit.

Später kamen zu den Hochbeeten dann noch Obstbäume, Beerensträucher und Blumen. Auf Bänken in dem Gemeinschaftsgarten kann man es sich gemütlich machen und ein Trinkbrunnen sorgt für Erfrischung. Eine Volksschulklasse hat außerdem ein Insektenhotel beigesteuert. Der Garten ist aber nicht für einige wenige bestimmt, sondern für jeden und jede. „Kinder, die mit dem Rad vorbeifahren bleiben hin und wieder stehen und pflücken etwas ab, der Postler bei der Arbeit hält kurz an, um etwas zu trinken“, schildert Wolfschütz das Geschehen.

Synthetischen Dünger braucht man in dem Gemeinschaftsgarten keinen. „Wir kompostieren und mulchen mit Grünschnitt“, erklärt sie.

Punsch im Garten

Seit einiger Zeit ist der kleine Garten nun schon ein Ort, an dem man zusammenkommt, zum Beispiel in der Weihnachtszeit zum Punschtrinken.

Die Auszeichnung von „Natur im Garten“ ist für Wolfschütz eine besondere Freude. Durch den Preis werde der Garten nämlich zum Vorzeigeprojekt. „Man sieht, auch mit relativ wenig Aufwand kann man viel erreichen, sein unmittelbares Lebensumfeld schön gestalten und zu etwas Nützlichem machen“, sagt sie. Auch in ihrem privaten Garten achtet Wolfschütz auf die Natur. In ihrem Biotop können sich Frösche und Libellen wohlfühlen und auch Igel hat sie öfter zu Gast.

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