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Jetzt bin ich wirklich gespannt, was sich das Unterrichtsministerium diesmal einfallen lässt, damit meine Frau den ihr zustehenden Posten nicht bekommt“, sagt Christian Hrubesch. Zum zweiten Mal hat Martine Hrubesch jetzt bei einem Höchstgericht erfolgreich Ernennungsverfahren, bei denen sie übergangen wurde, bekämpft. Das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichtshofes enthebt erneut einen Mitbewerber des ihm zugeschobenen Amtes als Direktor der Kremser Tourismusschule HLF.

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„Es ist ein Skandal, was da abgeht“, sagt Ingrid Schwarzinger, die Hrubesch juristisch vertritt. „Drei Mal hat auch die Bundesgleichbehandlungskommission außerdem eine Diskriminierung festgestellt“, betont Schwarzinger. Trotzdem sei der Landesschulrat in einem zusätzlich angestrengten Verfahren um Schadenersatz untätig. Jetzt müsse sie bei der Berufungsbehörde dessen Handlung erzwingen.

Ausgeliefert

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„Wenn jemand nicht die finanziellen Mittel und so starke Nerven hat, wie wir, ist er solchen Ungerechtigkeiten schutzlos ausgeliefert“, empört sich Christian Hrubesch. Rund 50.000 Euro hat das Ehepaar bisher in den Rechtsstreit investiert. „Das ganze kostet ja auch den Bund hohe Summen. Ich wüsste gern, wer das alles zahlt. Wir kämpfen weiter“, ätzt Christian Hrubesch.

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