Ironman in St. Pölten

© Franz Hagl

Iron Man
04/25/2014

Eisern durch die Innenstadt

Beim Iron Man 70.3 laufen die 2000 Athleten heuer erstmals durch die St. Pöltner City.

von Johannes Weichhart, Katharina Fischer

Man sieht es ihr auf den ersten Blick gar nicht so an, aber Michaela Rudolf hat einen langen Atem. Die 41-jährige Triathletin aus St. Pölten-Harland wird auch heuer wieder beim Ironman 70.3 in der Hauptstadt an den Start gehen. 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen – Distanzen, die jeden Hobby-Jogger aus der Fassung bringen – sind Rudolf sogar noch zu kurz. "Ich hab es gern länger, die Halb-Distanz ist nicht meine Spezialität", sagt die drahtige Lehrerin. Trotzdem: Die Bewerbe werden für die mehr als 2000 Athleten aus 50 Nationen auch bei der achten Auflage des Extrem-Events vom 23. bis zum 25. Mai eine schweißtreibende Angelegenheit werden.

Neuerungen

Die Veranstalter können heuer auch mit einigen spektakulären Neuerungen aufwarten. So wird das ehemalige Tennisstadion bei der Sportwelt NÖ nicht mehr als Zielbereich fungieren, in diesem Jahr wird es erstmals eine "Iron-Meile" neben der NV Arena geben.Für Organisator Christoph Schwarz hat diese Änderung vor allem einen großen Vorteil: der Zuschauer wird viel mehr von der Action beim Rad- und Laufbewerb zu sehen bekommen.

Zum ersten Mal wird auch die St. Pöltener Innenstadt eine große Rolle beim Ironman 70.3 spielen. Die Sportler werden unter anderem durch die Klostergasse und Kremsergasse laufen. Für Landesrätin Petra Bohuslav und Stadtrat Robert Laimer eine "tolle Idee" der Veranstalter. Nach der 1,9 Kilometer langen Schwimmstrecke durch den Viehofner See gehört auch die Rad-Route zu den weltweit schönsten. Von St. Pölten geht es auf der S33 über Herzogenburg und Traismauer am südlichen Donauufer entlang und anschließend durch den Dunkelsteiner Wald wieder zurück zur Sportwelt NÖ. Der Iron Man bringt auch der regionalen Wirtschaft einen Schub: 25.000 zusätzlicheNächtigungen bringt die Veranstaltung in die Region. Ein Umsatz von 2,7 Millionen Euro wird erwartet.

Fest steht jedenfalls, dass sich die heimischen Triathleten warm anziehen werden müssen. Denn einige Top-Stars wie Marino van Hoenacker, Filip Ospaly oder die Vorjahressiegerin Yvonne Van Vlerken haben sich bereits angemeldet.

Hungrige Athleten

Wer solche Distanzen aus eigener Kraft zurücklegt, der muss auch dementsprechend essen.
Zwei Tonnen Nudeln vernichten die Athleten bei der sogenannten Pasta Party am Freitag vor dem Bewerb. Während des Wettkampfes werden in 13.000 Bechern 50.000 Liter Wasser ausgeschenkt. Dazu kommen noch 11.000 Liter Coca-Cola und 6.500 Liter Elektrolytgetränke.

30.000 nasse Schwämmezum Abkühlen warten bei den Labestationen auf die Athleten. Daneben gibt es 760 Kilogramm Bananen, 2.000 Orangen und 10.225 Energie-Riegel und Gels. Um die Reserven nach dem Bewerb wieder aufzufüllen, stehen im Anschluss 2.500 Portionen Grillhendl, 3.000 Palatschinken und nochmal 3.000 Pizzastücke bereit.

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