Symbolbild

© APA/HERBERT PFARRHOFER

Seitenstetten
06/17/2016

Einbrecher wollte Frau Plastiksack über Kopf stülpen

Mit heftiger Gegenwehr konnte sich eine 53-Jährige in Seitenstetten gegen die Attacke eines ertappten Einbrechers zur Wehr setzen.

von Wolfgang Atzenhofer

Wieder verletzte ein ertappter Einbrecher eine Hausbesitzerin im Bezirk Amstetten. Die Attacke des Gangsters konnte die wackere Mostviertlerin Donnerstagfrüh aber erfolgreich abwehren. Der Kriminelle wollte der 53-Jährigen Frau einen Plastiksack über den Kopf ziehen,als sie ihn gegen 6.30 Uhr in ihrem Haus in Seitenstetten, Bezirk Amstetten, entdeckte. Die Polizei registriert derartige Fälle, auch „Home Invasion“ genannt, in den vergangenen Monaten immer öfter.

Der Gauner rechnete Donnerstagfrüh aber nicht mit der Courage der Frau. Die setzte sich heftig zur Wehr. In dem Gerangel gelang es dem Opfer dem Angreifer die Maske vom Gesicht zu reißen. Der Täter rannte daraufhin aus dem Haus und ergriff über eine Wiese und einen Wald die Flucht. Die verletzte Hausbesitzerin, die später ins Spital musste, rief die Polizei. Die Fahndung, an der auch ein Hubschrauber beteiligt war, blieb jedoch erfolglos.
Der Gesuchte ist zwischen 1,65 und 1,75 Meter groß, trug eine rote Regenjacke, sowie eine Wollhaube. Beamte der Polizeiinspektion St. Peter/Au, 059133-3112, bitten um Hinweise.

Ähnliche Horror-Momente hatte eine Hausbesitzerin in St. Pantaleon-Erla im Bezirk Amstetten Anfang Juni erlebt: Die 43-Jährige schlief im Dachgeschoß, als sie durch ein Geräusch geweckt wurde. Im Büro im Erdgeschoß überraschte sie einen Einbrecher, der auf sie zulief und ihr mit der Faust ins Gesicht schlug.
Das Opfer blieb benommen liegen, konnte aber nach wenigen Minuten die Polizei verständigen. Handy, Bargeld und Schmuck wurden ihr gestohlen. Die 43-Jährige wurde von der Rettung in ein Krankenhaus transportiert. Sie erlitt mehrere Verletzungen, unter anderem einen Nasenbeinbruch und Platzwunden. Während des Einbruchs befanden sich auch die beiden Töchter (13 und 15 Jahre) im Gebäude. Das Opfer beschrieb den Täter als auffallend klein (etwa 1,65 Meter groß) und untersetzt, außerdem dürfte er eine Strickmütze getragen haben.

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