Chronik | Niederösterreich
19.01.2018

Ein Hauch von Italien

Im Marcella’s in Hollabrunn kommen Feinschmecker von italienischen Delikatessen ganz auf ihre Kosten.

Sobald man das " Marcella’s" in der Hollabrunner Pfarrgasse betritt, glaubt man, in Italien zu stehen. Von Prosciutto über Antipasti bis hin zu Weinen aus Österreich und Italien findet man alles, was das Feinschmecker-Herz begehrt. Die Besitzer Marcella und Ingo Maurer erfüllten sich mit dem Geschäft einen kleinen Wunschtraum. "Wir kommen beide aus der Gastronomie und irgendwie haben wir selbst immer gesagt, so ein Lokal würden wir gerne bei uns in Österreich besuchen. Es gab so etwas nicht und darum haben wir unser eigenes Geschäft gemacht", schildert Namensgeberin und Besitzerin Marcella Maurer.

Nach einer Italien-Reise im Mai 2015 wurde der Entschluss gefasst, solch ein Delikatessen-Shop gehöre auch nach Hollabrunn. Im September 2015 eröffnete das Ehepaar in einer kleineren Lokalität in der Hollabrunner Bahnstraße sein Geschäft.

Zunächst sollte es ein reines Shop-Konzept mit nur sehr wenig Gastronomie-Betrieb werden. Da die Kunden aber immer öfter und länger sitzen geblieben sind, war für die Besitzerin schnell klar: "Wir brauchen eine größere und passendere Lokalität in Hollabrunn." Gefunden wurde diese am neuen Standort in der Pfarrgasse. Nur etwa fünf Gehminuten vom alten Lokal entfernt und weiterhin zentral rund um den Hauptplatz.

Großer Andrang

Dass ein kleiner und vor allem neuer Familienbetrieb in Hollabrunn überhaupt überleben kann, ist an sich schon ein Phänomen. Denn seit Jahren leidet die Hollabrunner Innenstadt daran, dass immer mehr Geschäfte zusperren oder ins Einkaufszentrum am Stadtrand abwandern.

Marcella Maurer musste im Gegensatz dazu bereits nach zwei Monaten im Betrieb ihren Mann Ingo hinzuholen. "Denn die Kunden kamen immer häufiger und in größeren Gruppen und da war für eine Person einfach zu viel zu tun", ist sich Marcella Maurer sicher. Ehemann Ingo kümmert sich dabei im Tagesgeschäft vor allem um die Kulinarik. Täglich gibt es ein frisches Pastagericht. Die Teigwaren werden von einem Wiener Unternehmen bezogen, Wein und Brot kommen zu großen Teilen aus der Region.

Die meisten Spezialitäten stammen aber aus Italien. Dafür reisen die beiden Unternehmer auch regelmäßig in den Süden, um die Waren frisch von den Produzenten abzuholen.