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Ehemalige Synagoge lädt zu Ausstellung und Nazarowa-Konzert

Die Ehemalige Synagoge St. Pölten verbindet im August historische Einblicke mit einem musikalischen Höhepunkt: Maria Nazarova wird bekannte Opernarien zum Besten geben.
 Die Ehemalige Synagoge St. Pölten.

Die Ehemalige Synagoge in St. Pölten hat auch während der Sommermonate ihre Pforten geöffnet, vor allem im August erwartet die Besucherinnen und Besucher neben der Ausstellung „Die Synagoge und ihre Gemeinde“ auch ein Konzert von Maria Nazarova. 

Das historische Bauwerk, das 2024 restauriert wiedereröffnet wurde, beleuchtet mit der Ausstellung die Geschichte des Hauses und erinnert anhand zahlreicher Originalobjekte, Fotografien, Dokumente und interaktiver Stationen an das Leben der einstigen jüdischen Gemeinde St. Pöltens. 

Bis zum 15. November 2026 ist außerdem die Sonderausstellung „Geraubte Heiligkeit – Judaica aus Niederösterreich“ zu sehen, sie zeigt Ritualobjekte aus niederösterreichischen Synagogen, die während der Zeit des Nationalsozialismus zerstört oder geplündert wurden. 

Operngala mit Maria Nazarova

Ein musikalischer Höhepunkt erwartet das Publikum am Freitag, dem 28. August um 19.00 Uhr. Die international gefeierte Sopranistin Maria Nazarova gastiert gemeinsam mit der Pianistin Alexandra Goloubitskaia in der ehemaligen Synagoge. Auf dem Programm stehen bekannte Opernarien von Mozart, Puccini und Donizetti, ergänzt durch Lieder von Debussy und Strauss sowie selten aufgeführte Werke von Rachmaninow und anderen Komponisten. Einlass ist ab 18.15 Uhr.

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