Der sichergestellte Koffer von Susanne Mayr

© Thomas Lenger, Repro

Jakarta
03/26/2014

Drogenprozess gegen Österreicherin gestartet

Die 29-Jährige wurde in Indonesien mit Crystal Meth erwischt. Ihr droht lange Haft oder sogar die Todesstrafe.

In Jakarta ist am Mittwoch der Prozess gegen die 29-jährige Susanne Mayr aus Niederösterreich fortgeführt worden. Mayr war Anfang November 2013 am Soekarno-Hatta International Airport mit drei Kilogramm Crystal Meth erwischt worden. Die von der Staatsanwaltschaft verlesene Anklage beschuldigt sie, in drei Punkten gegen das indonesische Suchtmittelgesetz verstoßen zu haben. Ihr wurde der Import, die Aufbewahrung sowie Verkauf, Kauf und das Anbieten der Droge vorgeworfen. Der Eigenkonsum wurde nicht angeklagt.

Indonesien ist für seine harten Strafen bei Vergehen gegen die Suchtmittelgesetze bekannt. Der beschuldigten Hip-Hop-Tänzerin könnte eine Haftstrafe bis zu 20 Jahren bzw. Todesstrafe drohen. Die Höhe der von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafe wird erst am Ende des Prozesses bekannt gegeben. Auch wenn die Staatsanwaltschaft keine Todesstrafe fordern würde, ist das Gericht nicht daran gebunden.

Susanne Mayr war Anfang November 2013 am Flughafen mit den Drogen erwischt worden. Diese befanden sich in einem Koffer mit doppeltem Boden. Die Niederösterreicherin beteuerte, davon nichts gewusst haben. Das Gepäckstück stamme von einem Bekannten namens "Mike" aus Senegal, der die Tänzerin für eine Tournee gebucht habe. Der nächste Verhandlungstermin ist in einer Woche.

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