Webcam dokumentiert den Baufortschritt beim neuen Weltnaturerbe-Zentrum

© Webcam Gemeinde Lunz

Chronik Niederösterreich
04/18/2020

Der Lockruf der Wildnis naht

Lunz am See: Bau des Weltnaturerbe-Zentrums „Haus der Wildnis“ liegt im Zeitplan

von Wolfgang Atzenhofer

„Es ist eine Freude, diese Fortschritte zu verfolgen.“

Eine Webcam, die Josef Schachner, der Bürgermeister von Lunz am See, über dem Ortszentrum montieren ließ, dokumentiert tagtäglich, wie sich das „Haus der Wildnis“ (www.haus-der-wildnis.at) als Zukunftsprojekt des Ötscherlandes entwickelt. Die Baustelle des neuen niederösterreichischen Weltnaturerbe-Zentrums ist trotz der Corona-Krise im Zeitplan. Im nächsten Frühling soll das Besucherzentrum und interaktive Museum sowie Informationscenter für das Wildnisgebiet Dürrenstein als neue Attraktion für Aufschwung in der Region sorgen.

Bislang habe es wegen der Corona-Maßnahmen keine langen Einschränkungen auf der Baustelle gegeben, sagt Schachner. Der Fertigstellung des Hauses der Wildnis gegen Jahresende hin stehe aus jetziger Sicht nichts im Wege, erklärt er. Die Aufgabe der Gemeinde sei es die Umgebung des Zentrum als attraktive Begegnungszone neu zu gestalten. Der Charakter des Lunzer Ortszentrum werde sich jedenfalls verändern.

Probebetrieb

Christoph Leditznig, der Chef des Wildnisgenbiets Dürrenstein rechnet damit, dass im Winter der Probebetrieb in dem fünf Millionen Euro teuren Objekt möglich wird und dann im nächsten Frühjahr ein großes Eröffnungsfest steigt.

Momentan muss der bereits vor Jahren für ein gescheitertes Hotelprojekt errichtete Keller noch abgedichtet. Auf dem Unterbau wurde das neue Besucherzentrum errichtet. Im Untergeschoß wird dann auf 700 Quadratmetern die ne große Hightech-Präsentation über das Wildnisgebiet aufgebaut.

Hightech-Schau

Leditznig verspricht für die Ausstellung fantastische Eindrücke und Möglichkeiten. Modernste Technik wird vor allem auch junges Publikum faszinieren. Eine Video-Wall am Eingang, die mit den Besuchern kommunizieren kann, eine Visite mit der Virtual-Reality-Brille mitten im sonst nicht zugängigen Urwald im Dürrensteingebiet oder der virtuelle Flug mit dem Habichtskauz, der im Wildnisgebiet wieder angesiedelt wurde, sollen Highlights werden. Ein riesiges Relief der ganzen Region, das ebenfalls elektronisch Informationen liefert, wird bestimmendes Element der Ausstellung werden.

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