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Chronik Niederösterreich
09/29/2020

Brief an Sportminister: Rettungsschirm für Vereine verlängern

Anspruchsfrist für Hilfsfonds endet mit 30. September – Landesrat Jochen Danninger will Verlängerung bis März 2021

von Marlene Penz

Ab 5. Oktober sind bei Sportveranstaltungen in niederösterreichischen Bezirken, deren Ampel orange leuchtet, keine Zuschauer mehr erlaubt.

Da geht das Land Niederösterreich rigoroser vor, als es der Bund vorgibt. Der Grund: Die meisten Ansteckungen im Freizeitbereich gab es in den vergangenen Wochen neben den Gaststätten im Umfeld von Sportveranstaltungen. So wurde auf Empfehlung des nö. Sanitätsstabs das Zuschauerverbot eingeführt, und zwar für alle Sportarten, egal ob Indoor- oder Outdoor-Sport (ausgenommen sind nur Bundesligisten outdoor).

Damit versiegt bei Orange dann auch diese Einnahmequelle komplett, nachdem sie ohnehin schon durch die Zuschauerbeschränkungen, die unabhängig der Ampelfarbe gelten, beschnitten ist.

Schutzschirm

Sportlandesrat Jochen Danninger (ÖVP) unterstützt die Maßnahmen: „Sie sind notwendig, um die Gesundheit der Bevölkerung nicht weiter zu gefährden und die Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze vor einem weiteren Lockdown zu schützen“, schreibt er in einem Brief an Sportminister Werner Kogler (Grüne). Gleichzeitig brauche es aber einen wirtschaftlichen Schutzschirm für die Sportvereine, deswegen ersucht Danninger in dem Schreiben um die Verlängerung des bestehenden Unterstützungsfonds, der im Juli geschaffen wurde. Er fasst 700 Millionen Euro, und soll unter anderem helfen, Einnahmen-Verluste zu kompensieren. Die Anspruchsfrist endet mit 30. September, Danninger spricht sich dafür aus, diese bis Ende März 2021 zu verlängern. Bis 23. September wurden erst 117,5 Millionen Euro abgerufen.

Gleichzeitig ersucht Danninger in einem Schreiben an alle Vereine darum, sich konsequent an die neuen Vorgaben bei oranger Ampel im Bezirk zu halten.

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