Chronik | Niederösterreich
05.12.2011

Blobbing-Spaß endete im Spital

In Weitenegg landete eine Schülerin beim "Blobbing" auf dem Bauch. Am Hochkar stürzte ein Frau vom Flying Fox.

Beste Stimmung herrschte am Sonntag beim Drachenbootrennen in Weitenegg, Bezirk Melk. Während die einen im Schweiße ihres Angesichts ruderten, ließen sich andere Wagemutige beim sogenannten "Blobbing" meterhoch in die Luft katapultieren, um anschließend im Wasser zu landen. Einer Schülerin, 16, wurde der Spaß im kühlen Nass allerdings zum Verhängnis.

Es war gegen 14.30 Uhr, als sich Astrid F. auf den Schwimmkörper im Wasser setzte. Sekunden später wurde sie auch schon fünf Meter in die Luft geschleudert, doch der Aufprall im Wasser war äußerst schmerzhaft. F. konnte noch aus eigener Kraft an Land gehen, klagte dann aber über Übelkeit. "Sie hat aus dem Mund geblutet, der Kreislauf war aber stabil", berichtet ein Sanitäter. Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde das Mädchen nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber ins Spital St. Pölten geflogen. Dort konnten die Ärzte bald Entwarnung geben. F. hatte Glück - sie kam mit einer leichten Lungenquetschung und Prellungen davon.

Die Unfallursache kann sich Michael Walcher von der Blob Event & Sales GmbH aus Krems nicht so recht erklären. "Wir machen laufend solche Veranstaltungen, noch nie ist etwas Gröberes passiert. Aber es gibt natürlich ein Restrisiko." Laut Walcher trug die Schülerin, Schwimmweste und Helm.

Flying Fox

Schwer verletzt beim Freizeitspaß hat sich auch eine 46-jährige aus Königstetten beim sonntägigen Almfest am Hochkar. Gabriele S. benützte eine Seilrutsche (Flying Fox ) über einen Teich. Kurz vor dem Ziel öffnete sich vermutlich ein Karabiner und die Frau stürzte im Anseilgeschirr drei Meter zu Boden. Sie erlitt einen Fersenbeinbruch und Wirbelprellungen.